In die Lloyd-Werft sind die Asiaten bereits eingestiegen.

In die Lloyd-Werft sind die Asiaten bereits eingestiegen.

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Schiffe & Häfen

Genting schweißt Werftverbund zusammen

Von Klaus Mündelein
12. Februar 2016 // 14:00

Die asiatische Genting-Gruppe will offenbar die Lloyd Werft zu einem Schiffbaukonzern an Nord- und Ostsee ausbauen. In den vergangen Tagen wurden am Bremerhavener Sitz der Lloyd Werft neun Gesellschaften gegründet mit Bezug zu den Standorten Wismar, Stralsund und Warnemünde. Das sind die Ostsee-Standorte des Schiffbauunternehmens Nordic Yards. Geschäftsführer dieser neuen Gesellschaften ist Joachim Hagemann, Aufsichtsratsvorsitzender der Lloyd Werft. Über die Strategie äußert sich die Werftführung nicht.

Vier Kreuzfahrtschiffe für Genting

Die ist seit Monaten auf der Suche nach einer Bauwerft, die für sie Stahlrümpfe zusammenschweißen kann. Die Lloyd Werft soll für die Reedereien der Genting-Gruppe vier große Kreuzfahrtschiffe und vier Flusskreuzfahrtschiffe bauen. Nordic Yards, das durch das Russland-Embargo und den niedrigen Ölpreis enorme Auftragseinbußen im Offshore-Geschäft hinnehmen muss, ist seit langem als Bauwerft im Blick der Bremerhavener.

Genting will Nordic Yards übernehmen

Durch die Gründung der neuen Gesellschaften wie „Star Cruises Warnemünde Operations GmbH“ oder „Star Cruises Stralsund GmbH“ verdichten sich die Gerüchte, dass die Genting-Gruppe Nordic Yards komplett übernehmen will.

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