Nördlich vor den Ostfriesischen Inseln Borkum und Juist ist der Frachter Peak Bilbao bei schwerer See nach einem Maschinenschaden manövrierunfähig havariert.

Nördlich vor den Ostfriesischen Inseln Borkum und Juist ist der Frachter Peak Bilbao bei schwerer See havariert. Er soll in einen sicheren Hafen geschleppt werden.

Foto: --/Bundespolizei/dpa

Schiffe & Häfen

Juist: Havarierter Frachter an Notschleppleine

8. Februar 2021 // 13:13

In der Nordsee vor den Ostfriesischen Inseln ist ein Frachter havariert. Die See ist rau. Es geht vor allem um die Sicherung des Schiffs.

Abschleppleine gebrochen

Ein nördlich vor den Ostfriesischen Inseln Borkum und Juist havarierter Frachter wird mit einer Notschleppverbindung in rauer See gesichert und stabil gehalten. Es gehe im Moment um ein kontrolliertes Driften, sagte eine Sprecherin des Havariekommandos am Montag. Starker Wind und Wellen beeinträchtigen die Arbeit des Notschleppers „Nordic“.

Bei einem ersten Rettungsversuch war die Abschleppleine zunächst gebrochen. Mittlerweile gelang es, eine neue Verbindung zum Havaristen herzustellen. Ein aktives Schleppen ist allerdings derzeit wegen der Windverhältnisse nur bedingt möglich.

Maschinenschaden festgestellt

Der Verband bewegt sich langsam in Richtung Helgoland. Die Lage sei jederzeit unter Kontrolle gewesen und das Schiff weit genug vom Festland entfernt, hieß es. Der achtköpfigen Besatzung gehe es gut. Das Schiff soll in einen Hafen geschleppt werden.

Ein Maschinenschaden verhinderte am Sonntagnachmittag die Weiterfahrt des 90 Meter lange Stückgutfrachters „Peak Bilbao“. Der unter niederländischer Flagge fahrende Frachter war auf seinem Weg von Polen nach England in der Deutschen Bucht unterwegs. Er ist mit Gipskartonplatten beladen.

An Bord des Schiffes ist auch ein sogenanntes Towing Assistance Team, das mit einem Hubschrauber auf dem Havaristen abgesetzt wurde. Das Team ist für die Herstellung der Schleppverbindung zuständig.

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