Seit der Kollision mit einem Autotransporter nur noch ein Trümmerhaufen: Die „Kaje 66“ ist seit 2017 gesperrt und wird nun komplett neu gebaut. Als besonders stabil hatte sie sich nie erwiesen.

Seit der Kollision mit einem Autotransporter nur noch ein Trümmerhaufen: Die „Kaje 66“ ist seit 2017 gesperrt und wird nun komplett neu gebaut. Als besonders stabil hatte sie sich nie erwiesen.

Foto: Wolfhard Scheer

Schiffe & Häfen

Neue Kaje kostet fast 18 Millionen Euro

18. Juni 2020 // 08:00

Die „Kaje 66“ liegt zwischen der Einfahrt in die Nordschleuse und der Columbuskaje. Jetzt wird sie neu gebaut für 17,7 Millionen Euro.

2000 Schiffe im Jahr

Etwa 2000 Schiffe fahren jedes Jahr an der Kaje vorbei, wenn sie in den Hafen wollen oder hinaus. „Sie sichert die Zufahrt zur Nordschleuse“, sagt Häfensenatorin Dr. Claudia Schilling. Deshalb ist der Neubau so wichtig.

220 Meter Spundwand

Rund anderthalb Jahre sollen die Arbeiten dauern. Eine neue 220 Meter lange Spundwand wird gerammt, der alte Anleger der England-Fähre abgerissen.

Schiffe krachen in Kaje

Die alte „Kaje 66“ war 1963 gebaut worden und hielt nie, was sie sollte. Hinzu kam, dass immer wieder Schiffe in die Wand krachten – das letzte war ein Autotransporter Ende vergangen Jahres.

Auch Columbuskaje wird erneuert

Wenn die „Kaje 66“ steht, will Bremenports im Herbst 2021 direkt mit dem Bau der neuen Columbuskaje weitermachen. 77 Millionen Euro hat die Landesregierung dafür bereits bewilligt.

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