Das Landgericht Bremen hat einen Vergleich zum Thema „Gorch Fock“ vorgeschlagen.

Das Landgericht Bremen hat einen Vergleich zum Thema „Gorch Fock“ vorgeschlagen.

Foto: Klaus Mündelein

Schiffe & Häfen
Bremerhaven

Sanierung „Gorch Fock“: Es gibt wohl weniger Geld für die Bredo als gedacht

28. Juni 2020 // 18:30

Die Bredo-Werft in Bremerhaven wird sich für die ausgeführten Arbeiten an der „Gorch Fock“ mit weniger Geld begnügen müssen. Das Landgericht schlug als Vergleich am Freitag 2,35 Millionen Euro vor.

Elsflether Werft arbeitete Auftrag bei Bredo ab

Die Bredo hatte ursprünglich 10,5 Millionen Euro für die Sanierungsarbeiten an der „Gorch Fock“ gefordert. Den Auftrag hatte die Elsflether Werft übernommen, die den Auftrag seit 2016 aber in Bremerhaven im Bredo-Dock abarbeitete.

Die Kosten rund um die Sanierung der „Gorch Fock“ explodierten

Die Kosten für die Sanierung des Marineschulschiffs explodierten von 10 auf 135 Millionen Euro, die Werft ging pleite, und die Bredo-Werft versuchte, das Schiff als Faustpfand zu behalten, um doch noch die Kosten beim Bund einzutreiben, die die Elsflether nicht bezahlt hatten. Der Bund verweigerte das Geld und verwies darauf, dass er die Rechnung bereits bei der Elsflether Werft bezahlt hatte. Und er erhob sogar eine Widerklage: Die Bredo habe sehr mangelhaft gearbeitet. Die Mängel bezifferte der Bund mit rund vier Millionen Euro. Die Richter gaben aber auch der Widerklage keine Chance und empfahlen die Zahlung von 2,35 Millionen Euro an die Bredo.

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