Die Bremerhavener Seemannsdiakonin Christine Freytag startet nur noch mit Mund-Nasen-Schutz, um Seeleuten auf den Schiffen dringend benötigte Dinge wie Hygiene-Artikel und Telefonkarten zu bringen.

Die Bremerhavener Seemannsdiakonin Christine Freytag startet nur noch mit Mund-Nasen-Schutz, um Seeleuten auf den Schiffen dringend benötigte Dinge wie Hygiene-Artikel und Telefonkarten zu bringen.

Foto: epd

Schiffe & Häfen

Schiffsbesatzungen in der Corona-Krise: Abgeschnitten von der Außenwelt

Von nord24
18. April 2020 // 18:50

Gefangen an Bord: Für die Crews von Handelsschiffen ist es während der Corona-Pandemie oft nahezu unmöglich, von Bord zu gehen.

Einkaufsliste vom Containerschiff

Shampoo, Seife und Süßigkeiten: Der Kapitän eines Containerschiffs in Bremerhaven hat Seemannsdiakonin Christine Freytag von der Deutschen Seemannsmission (DSM) eine Einkaufsliste zugeschickt. Damit kauft sie für die Besatzung ein, die in der Corona-Krise nicht mehr vom Schiff kommt. Die Angst vor Ansteckung ist groß.

Ein Draht zur Außenwelt

In dieser Situation sorgen Organisationen wie die DSM mit ihren 16 Inlands- und 14 Auslandsstationen dafür, dass der Draht zur Außenwelt nicht abreißt. Die DSM hat gerade eine Chat-Seelsorge gestartet. „Die Leute an Bord fühlen sich wie abgeschnitten“, hat Diakonin Freytag erfahren.

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