Für Containerjumbos mit Tiefgängen von bis zu 16 Metern, die zunehmend in Fahrt kommen, soll die Außenweser vertieft werden.

Für Containerjumbos mit Tiefgängen von bis zu 16 Metern, die zunehmend in Fahrt kommen, soll die Außenweser vertieft werden.

Foto: Luftfoto: Scheer

Schiffe & Häfen

Weservertiefung erst 2020?

Von Christoph Barth
16. Juni 2016 // 19:00

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig will in Kürze sein Urteil zur Vertiefung der Außen- und Unterweser fällen. Eine Gerichtssprecherin stellte eine Verkündung im Laufe des Juni oder Juli in Aussicht. Von dem mit Spannung erwarteten Urteil hängt ab, ob die Weser zwischen ihrer Mündung und der Stadt Bremen für größere Schiffe ausgebaggert werden darf.

Vertiefung wird nicht einfach durchgewunken

Dass die Richter die Baumaßnahme nicht einfach durchwinken werden, hatten sie bereits vor drei Jahren deutlich gemacht. Seitdem ist die Wasser- und Schifffahrtsstraßenverwaltung (WSV) dabei, Teile der Planung neu aufzurollen.

Neue Planung für einzelne Abschnitte

Mit dem Beginn der Baggerarbeiten rechnet man in der Bundesbehörde intern erst für 2020/21. Diesen Termin nannte BLG-Chef Frank Dreeke nach Gesprächen mit WSV-Vertretern kürzlich vor Aktionären des Logistikunternehmens. Die obersten Verwaltungsrichter hatten in ihrem sogenannten Hinweisbeschluss im Juli 2013 moniert, dass die Planer die gesamte Ausbaustrecke zwischen Wesermündung und Bremen als Einheit betrachtet hatten – statt die Auswirkungen der Baggerei für einzelne Abschnitte getrennt zu ermitteln.

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