Der Maritime Koordinator der Bundesregierung,  Uwe Beckmeyer (SPD), fordert den Bau des OTB. Foto Scheschonka

Der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Uwe Beckmeyer (SPD), fordert den Bau des OTB. Foto Scheschonka

Foto: Caroline Seidel/dpa

Schiffe & Häfen
Windkraft

"Der OTB ist eine Chance für die Stadt"

Von Christoph Barth
23. März 2016 // 19:00

Während der Umweltschutzverband BUND den Bau des Offshore-Terminals Bremerhaven (OTB) vor Gericht mit einer Klage blockiert, wartet der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Uwe Beckmeyer (SPD), darauf, dass das Projekt endlich umgesetzt wird. "Der Offshore-Terminal ist eine Chance für Bremerhaven", sagte Beckmeyer im Interview mit der Nordsee-Zeitung.

Gute Wachstumsaussichten

Die Offshore-Windbranche habe gute Wachstumsaussichten in den kommenden Jahren. Allerdings müsse der auf See erzeugte Strom billiger werden. "Dafür gibt es ein Bündel von Maßnahmen, die man ergreifen kann – in der Technik, bei der Finanzierung und eben auch in der Logistik" erklärte Beckmeyer.  "Und da kommt der OTB ins Spiel, der dazu beitragen soll, dass die hier ansässigen Hersteller ihre Produkte dem Markt schnell und preiswert zur Verfügung stellen können." Der Terminal spare den  Unternehmen das mehrfache Umladen der Bauteile.

Kein Verständnis für die Klage

Für die Klage des BUND zeigte Beckmeyer keinerlei Verständnis.  "Dahinter stehen Personen, die Geschäftsführer beim BUND sind oder als Mitarbeiter einer Stiftung des öffentlichen Rechts in Bremerhaven im Vorstand des BUND sitzen – alles sichere Arbeitsplätze", so der SPD-Bundestagsabgeordnete. Aber sie übernehmen keine Verantwortung für das, was hier passieren soll." Der OTB sei eine Chance, die an dieser Stadt nicht vorbeigehen dürfe. Uwe Beckmeyer in einem Kurzinterview mit dem NZ-Lokalchef Gert-Dieter Meier:

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