Das Segelschulschiff «Gorch Fock» liegt im Hafen von Santa Cruz auf Teneriffa

In Sachen „Gorch Fock“ könnte es ein Hauptverfahren vor dem Landgericht Oldenburg geben.

Foto: Arturo Jimenez/dpa

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Wesermarsch

Thema „Gorch Fock“: Es gibt eine Anklage

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Von nord24
17. Januar 2022 // 11:03

Nach fast drei Jahren Ermittlungen zu Geschäften des früheren „Gorch Fock“-Sanierers Elsflether Werft ist Anklage gegen die frühere Werftleitung und andere Beteiligte erhoben worden.

„Gorch Fock“-Prozess: Ein Zivilangestellter der Marine muss sich verantworten

Ein Zivilangestellter der Marine werde der Vorteilnahme angeklagt, teilten die Staatsanwaltschaft Osnabrück und die Polizeidirektion Oldenburg am Montag mit. In diesem Fall von Bestechung gebe es sechs Angeklagte. Daneben seien Anklagen wegen Untreue, unerlaubten Bankgeschäften und Insolvenzverschleppung erhoben worden. Über die Eröffnung des Hauptverfahrens müsse noch das Landgericht Oldenburg entscheiden. Weitere Anklagen könnten folgen.

Die Elsflether Werft musste 2019 Insolvenz anmelden

Die Elsflether Werft AG war Hauptauftragnehmerin bei der Sanierung der „Gorch Fock“. Sie musste im Februar 2019 Insolvenz anmelden. Die zwei Vorstände hatten Millionen Euro in Nebengeschäfte gesteckt. Die Bremer Lürssen-Werft übernahm die Fertigstellung des Segelschiffs und gab es im Herbst 2021 an die Marine zurück. Über die Anklagen hatte zuerst das Nachrichtenportal „The Pioneer“ berichtet.

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