Eine Frau schreibt etwas in einen Block.

Hilft der eigenen Erinnerung und damit im Ernstfall auch den Behörden: eine Art Tagebuch über die Kontakte während der Corona-Zeit.

Foto: picture alliance/dpa

Service

Corona: Ein Kontakt-Tagebuch zur Nachverfolgung

Von nord24
21. Oktober 2020 // 14:39

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, müssen die Behörden Infektionsketten nachverfolgen können. Sich täglich ein paar Notizen zu machen, kann ihnen helfen.

Laut Expertin sinnvoll

Wer derzeit ein Corona-Tagebuch führt, erleichtert damit im Fall einer Ansteckung den Gesundheitsämtern die Arbeit. Das könne „auf jeden Fall“ sinnvoll sein, sagt die Forscherin Viola Priesemann. Darin notiert man, wen man an welchem Tag getroffen hat - und eventuell auch, wo und wie lange.

Drinnen oder draußen?

Auch Angaben, ob man drinnen oder draußen Kontakt hatte und eine Maske getragen hat, könnten bei der Abschätzung des Infektionsrisikos helfen, erklärt die Wissenschaftlerin vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen. Priesemann beschäftigt sich mit Strategien zur Eindämmung des Coronavirus.

Gesundheitsämter geben Auskunft

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) verwies auf Nachfrage zu diesem Thema auf die kommunalen Gesundheitsämter. Diese könnten gegebenenfalls Auskunft darüber geben, welche Informationen sie zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten bräuchten.

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