Wer in sozialen Netzwerken aktiv ist, stößt schnell auch auf Hass im Netz. Die Folgen können für Betroffene schwerwiegend sein.

Wer in sozialen Netzwerken aktiv ist, stößt schnell auch auf Hass im Netz. Die Folgen können für Betroffene schwerwiegend sein.

Foto: Stratenschulte/dpa

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Hate Speech: Nichts stehen lassen

Von nord24
15. August 2020 // 19:30

Wer in sozialen Netzwerken aktiv ist, stößt schnell auch auf Hass. Hate Speech wird das Beleidigen, Hetzen und Diskriminieren im Internet genannt.

Grenze der Meinungsfreiheit überschritten

„Wir verstehen unter Hate Speech digitale Gewalt, die über Sprache, Worte oder Bilder verbreitet wird und die Grenzen der Meinungsfreiheit überschreitet“, erklärt Nadine Eikenbusch, Referentin für die EU-Initiative Klicksafe bei der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen.

Anzeigen und melden

Strafbare Inhalte wie Verleumdung, Beleidigung und Volksverhetzung können angezeigt oder bei Beschwerdestellen wie „Hassmelden“ oder der Beschwerdestelle der Landesanstalt für Medien gemeldet werden. Das Wichtigste sei, Hass nicht stehen zu lassen, betont Eikenbusch. Ein Nichtreagieren sehe immer aus wie Zustimmung.

Beweise vorher sichern

Wer Inhalte selbst nicht löschen kann, kann zumindest die Verantwortlichen der Seite darauf aufmerksam machen oder die Meldefunktionen der sozialen Netzwerke nutzen. Der erste Schritt ist die Beweissicherung. Hier genügt es, einen Screenshot zu machen und sich die URL zu notieren. Danach können Betroffene die Beiträge löschen.

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