Auch in Chile hat das Corona-Virus stark gewütet: Im Bild wird der Wohnort eines Verstorbenen desinfiziert. Momentan liegen die Hotspots in den USA, Mexiko und Brasilien.

Auch in Chile hat das Corona-Virus stark gewütet: Im Bild wird der Wohnort eines Verstorbenen desinfiziert. Momentan liegen die Hotspots in den USA, Mexiko und Brasilien.

Foto: Francisco Castillo/Agencia Uno/dpa

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Johns Hopkins: Mehr als 600.000 Corona-Tote weltweit

Von Jürgen Bätz
19. Juli 2020 // 19:30

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind US-Wissenschaftlern zufolge weltweit bereits mehr als 600.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. Das ging am Sonntag aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor.

Lage in Deutschland konstant

Während die Corona-Lage in Deutschland mit 202 Fällen laut Robert Koch Institut in den letzten 24 Stunden relativ entspannt ist, sieht es welt weit anders aus: Inzwischen gibt es laut der Universität Johns Hopkins in Baltimore bereits mehr als 14,2 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2. Erst vor drei Wochen war die Schwelle von einer halben Million Toten und 10 Millionen bestätigten Infektionen überschritten worden.

Momentan sind USA, Mexiko und Brasilien betroffen

Seither hat sich die Pandemie unter anderem in den USA, Brasilien, Peru, Mexiko, Indien und Südafrika weiter rasch ausgebreitet. Etwa ein Viertel der weltweit bestätigten Infektionen und Todesfälle entfallen Johns Hopkins zufolge auf die USA, ein Land mit rund 330 Millionen Einwohnern. An zweiter Stelle steht Brasilien mit gut 2 Millionen bekannten Infektionen und rund 79.000 Todesfällen.

Todesrate auch in Europa hoch

Relativ zur Einwohnerzahl ist die Zahl der Toten jedoch in einigen europäischen Ländern höher. In den USA etwa starben Johns Hopkins zufolge gut 42 Menschen pro 100 000 Einwohner, in Brasilien 37. In Großbritannien liegt dieser Wert jedoch bei 68, in Italien bei 58 und in Schweden bei 55 - in Deutschland bei 11.

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