Corona macht die Reiseplanung schwierig - die Stornierungsbedingungen eines Angebots sind noch wichtiger geworden.

Corona macht die Reiseplanung schwierig - die Stornierungsbedingungen eines Angebots sind noch wichtiger geworden.

Foto: Klose/dpa

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Pauschalurlaub: Nutzen von teurerem Flextarif abwägen

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Von nord24
8. Mai 2021 // 20:10

Manchmal gibt es gute Gründe, einen Urlaub doch noch abzusagen. Flextarife sollen vor hohen Stornokosten schützen.

Bis zu zwei Wochen vor Abreise

Etwas mehr bezahlen, aber dafür bis zu zwei Wochen vor Abreise ohne Angabe von Gründen kostenlos stornieren können: Mit solchen Flextarifen werben derzeit Reiseveranstalter. Urlauberinnen und Urlauber sollten aber abwägen, ob sie einen solchen Tarif zusätzlich zu einer Reiseversicherung wirklich brauchen.

Nur eine gute Ergänzung

Zwei Drittel aller Stornierungen von Reisen erfolgten erst innerhalb der letzten 14 Tage vor Reisebeginn, gibt Karolina Wojtal vom Europäischen Verbraucherzentrum Deutschland zu bedenken. Die flexiblen Tarife der Veranstalter greifen hier also nicht mehr. Sie seien zwar eine gute Ergänzung, ersetzten aber nicht komplett den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung.

Schriftlich bestätigen lassen

Zudem gelten die Flextarife nicht für jedes Angebot des Veranstalters. „Hier sollte ich genau hinschauen: Gilt das auch konkret für meine Buchung? Im Zweifel sollte ich mir das nochmal schriftlich bestätigen lassen“, rät Wojtal. (dpa)

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