Auch die digital geübten jüngeren Generationen haben laut Studie durch den Coronavirus viel dazu gelernt.

Auch die digital geübten jüngeren Generationen haben laut Studie durch den Coronavirus viel dazu gelernt.

Foto: dpa

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Studie: Viel digitales Neuland seit Corona - auch für junge Erwachsene

Von nord24
18. Mai 2020 // 12:00

Die Corona-Krise versetzt vielen Bereichen einen heftigen Schub in Richtung Digitalisierung. Das gilt einer Studie zufolge sogar für eine Generation, die man eigentlich schon für weiter hielt.

Durch die Krise viel gelernt

Sie gelten als Digital Natives, denen das Internet fast in die Wiege gelegt wurde: Junge Erwachsene von 18 bis 29 Jahren haben mit der Corona-Krise einer Studie zufolge jedoch auch viel digitales Neuland betreten. Zwar hatten sie vor der Krise bereits mehr digitale Erfahrungen als ältere Generationen, aber dennoch seit Corona viele digitale erste Male. Das geht aus einer Auswertung des Vergleichsportals Verivox hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. „Überraschend ist das vor allem bei der jungen Generation, der eigentlich ein komplett digitalisierter Alltag nachgesagt wird“, sagt Verivox-Telekommunikationsexperte Eugen Ensinger dazu.

Das erste mit Videoübertragung telefoniert

40 Prozent der jungen Erwachsenen gaben an, während des Corona-Lockdowns zum ersten Mal videotelefoniert zu haben. Auch virtuelles Feiern mit Freunden oder Familie war für jeden vierten Befragten Neuland in dieser Zeit. Bei Hobbys und Weiterbildung gab es ebenfalls viele Neuerfahrungen: So gaben knapp 30 Prozent an, erstmalig digital eine Lesung oder einen Vortrag angehört zu haben, und gut 30 Prozent erklärten, ein virtuelles Fitnesstraining gemacht zu haben.

Der Schub könnte nachhaltig wirken

Glaubt man den Antworten der jungen Erwachsenen, so dürfte Corona für einen nachhaltigen Digitalisierungsschub gesorgt haben. Knapp 60 Prozent wollen demnach nach der Krise häufiger videotelefonieren und gut die Hälfte generell mehr telefonieren. Auch verschiedene Medien, darunter Online-Nachrichtenseiten, aber auch Fernsehen und Radio, wollen viele Befragte künftig stärker nutzen.

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