Ist Küssen nun gesund oder überträgt es Krankheiten. Unsere Bildergalerie gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen rund ums Küssen.

Ist Küssen nun gesund oder überträgt es Krankheiten. Unsere Bildergalerie gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen rund ums Küssen.

Foto: Vennenbernd/dpa

Service

Was ihr schon immer übers Küssen wissen wolltet

Von nord24
6. Juli 2016 // 12:00

Den ersten Kuss vergisst wohl niemand. Auch wenn es vermutlich nicht der Beste war. Küssen gehört dazu - für Liebende und mitunter auch für Fremde. Einige Antworten zur zweitschönsten Nebensache der Welt in unserer Bildergalerie.

Warum küssen sich Menschen überhaupt?

Wer stellt solche Thesen auf?

Gehört Knutschen zum Menschen automatisch dazu?

Küssen Tiere auch?

Warum gilt Küssen als gesund?

Wie entstehen Knutschflecken?

 

Was ihr schon immer übers Küssen wissen wolltet

Das ist unter Wissenschaftlern durchaus umstritten. Viele haben eine eher unromantische Theorie: Das Küssen komme von der Brutpflege und habe sich aus dem Fütterungsritual entwickelt, bei dem vorgekaute Nahrung an die Kinder weitergegeben wird. Andere Experten gehen davon aus, dass die Wurzel des Kusses eher sexueller Natur ist: Bei Begegnungen zwischen Vierbeinern sei es nicht unüblich, sich am Hinterteil zu beschnüffeln und zu belecken. Diese Geste habe sich dann beim Aufrichten des Menschen von unten nach oben verlagert.

Foto: Vennenbernd/dpa

Was ihr schon immer übers Küssen wissen wolltet

Unter anderem Philematologen: Kussforscher. Sie haben zum Beispiel herausgefunden, dass zwei Drittel der Menschen den Kopf beim Küssen nach rechts neigen. Von ihnen stammt auch die Erkenntnis, dass ein Mensch in 70 Lebensjahren im Schnitt mehr als 76 Tage mit Küssen verbringt.

Foto: Vennenbernd/dpa

Was ihr schon immer übers Küssen wissen wolltet

Nicht unbedingt. US-Forscher haben herausgefunden, dass es nur in 46 Prozent der verschiedenen Kulturen "romantisch-sexuelles Küssen" gibt. Über die Chinesen schrieb 1897 ein französischer Ethnologe, sie empfänden den Kuss der Europäer als eine ekelhafte Spielart von Kannibalismus.

Foto: Vennenbernd/dpa

Was ihr schon immer übers Küssen wissen wolltet

Manche schon. Besonders tun sich die Bonobos - eine Schimpansenart - hervor. Die Primaten sollen, so heißt es, sogar Zungenküsse austauschen - auch außerhalb der fruchtbaren Zeit des Weibchens.

Foto: Vennenbernd/dpa

Was ihr schon immer übers Küssen wissen wolltet

Wissenschaftlern zufolge kann Küssen das Immunsystem stärken und Stress abbauen. Nach Erkenntnissen von US-Forschern produziert der Körper beim Küssen chemische Substanzen (Neuropeptide), die die sogenannten Killerzellen aktivieren. Sie stürzen sich auf schädliche Bakterien oder Viren und vernichten sie. Zudem trainiert man beim Küssen alle 34 Gesichtsmuskeln. Gleichzeitig warnen manche Mediziner davor, dass beim Küssen gefährliche Viren übertragen werden können. Allerdings kann gerade das das Immunsystem stärken.

Foto: Vennenbernd/dpa

Was ihr schon immer übers Küssen wissen wolltet

Ein Knutschfleck ist ein Bluterguss, der durch Unterdruck entsteht. Bei impulsiven, saugenden Küssen kann es zu Gefäßschäden kommen. Kleinere Blutgefäße platzen dabei, ein kleiner blauer Fleck entsteht. Soll der Knutschfleck nicht riesengroß werden, kann man ihn kühlen.

Foto: Vennenbernd/dpa

Immer informiert via Messenger
Weihnachten steht vor der Tür. Wie genießt ihr euren Klaben am liebsten?
185 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger