So oder so ähnlich werden künftig auch in Deutschland die Zigarettenpackungen aussehen.

So oder so ähnlich werden künftig auch in Deutschland die Zigarettenpackungen aussehen.

Foto: Warmuth/dpa

Service

Weniger Roaming-Gebühren, mehr Ekelbilder - diese Änderungen stehen an

Von nord24
30. April 2016 // 11:55

Das Wochenende und der Monat Mai bringen einige Neuerungen mit sich. So werden am Sonnabend die Gebühren für Mobilfunk-Telefonate im Ausland sinken. Und Raucher müssen sich auf neue Schockbilder auf Zigarettenpackungen einstellen.

Kaum teurer als zu Hause

Die Roaming-Gebühren in der EU sinken von heute an ein weiteres Mal. Wer im Ausland mit seinem Handy telefoniert oder ins Internet geht, muss kaum mehr als in seinem Heimtarif zahlen.

Auslandsgebühren sollen 2017 komplett wegfallen

Nach einer EU-Vorschrift dürfen Mobilfunk-Anbieter ihren Kunden bei Reisen innerhalb der Europäischen Union dann nur noch wenige Cent Aufschläge pro Anruf, SMS oder Download berechnen - zusätzlich zu den nationalen Tarifen. Dies ist der letzte Schritt, bevor die Auslandsgebühren von Sommer 2017 an komplett der Geschichte angehören sollen.

Maximal 6 Cent pro Minute oder Megabyte

Telekommunikations-Anbieter dürfen vom Sonnabend an nur noch maximal 6 Cent pro Minute für Anrufe, 2 Cent pro SMS oder 6 Cent pro Megabyte bei Datentarifen im EU-Ausland verlangen (alle Preise inklusive Mehrwertsteuer). Nimmt man einen Anruf an, kostet das höchstens 1,2 Cent zusätzlich pro Minute. Maximal darf die Summe aus Inlandspreis und Aufschlägen nicht mehr betragen als die bisherigen Höchstpreise von 23 Cent pro Minute für abgehende Anrufe, 7 Cent pro SMS und 24 Cent je Megabyte Datenvolumen.

Gruselfotos für Raucher auf Zigarettenpackungen

Ab spätestens Ende Mai müssen sich Raucher auf "Gruselfotos" und größere Warnhinweise auf Zigarettenschachteln einstellen. Denn am 20. Mai tritt das Gesetz zur Umsetzung der EU-Tabakproduktrichtlinie in Kraft. Alte Verpackungen können noch ein Jahr lang abverkauft werden. Zudem sind Tabakwaren zum Selbstdrehen verboten, wenn sie Zusatzstoffe enthalten. Neuartige Tabakerzeugnisse können ohne Zulassung nicht mehr auf den Markt gebracht werden.

Mindestlohn im Gerüstbauerhandwerk steigt

Die rund 21 0000 Beschäftigten im Gerüstbauerhandwerk erhalten einen höheren Mindestlohn. Er steigt am 1. Mai auf 10,70 Euro die Stunde. Die nächste Anhebung erfolgt nach Angaben der Bundesregierung ein Jahr später zum Mai 2017 auf 11,00 Euro. (dpa)

Immer informiert via Messenger
Schickt ihr euer Kind zur Schule?
211 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger