Smartphone mit Powerbank

Wenn ein Smartphone längere Zeit leer herumliegt, kann das zu einer Tiefenentladung führen. Das kann den Akku schädigen.

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Fach-Informatiker: Smartphone-Akkus nie ganz leer werden lassen

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Von nord24
28. Dezember 2022 // 18:00

Wie leistungsfähig ein Akku bleibt, hängt auch davon ab, wie man ihn auflädt. Oft heißt es: Das Smartphone nur laden, wenn es leer ist. Stimmt das?

Zwischen 20 und 80 Prozent

Die Antwort: Nein, das ist falsch. Am längsten halten die Lithium-Akkus in den Smartphones, wenn sie nie ganz leer und nie ganz voll sind. Zwischen 20 Prozent und 80 Prozent sind ideal. Dadurch wird das Material in den Akkus weniger beansprucht.

Auf Dauer schädlich

"Vor allem sollte man den Smartphone-Akku nicht ganz leer werden lassen", sagt Steffen Herget. Er ist Fach-Redakteur und Fach-Informatiker. Deswegen kennt er sich mit solcher Technik gut aus. Gerade wenn ein Smartphone längere Zeit leer herumliege, könne das zu einer Tiefenentladung führen. Auch andere Fachleute warnen davor. Es kann den Akku auf Dauer schädigen. Dann bringt er keine volle Leistung mehr.

Automatisch vom Strom

Weniger schlimm ist es, wenn man das Smartphone lange am Ladekabel lässt: etwa über Nacht, auch wenn es schon lange 100 Prozent anzeigt. "Das ist bei neuen Geräten nicht so schlimm, sie nehmen den Akku automatisch vom Strom, wenn er voll ist", sagt Herr Herget.

Nicht zu heiß oder zu kalt laden

Der Experte hat noch einen weiteren Tipp: "Wenn das Gerät zu kalt oder zu heiß geworden ist, dann sollte man es lieber erst mal nicht laden." Man sollte das Handy also nach einem Ausflug im Winter erst mal drinnen aufwärmen lassen. Aber: "Nicht auf die Heizung legen", warnt er. Es soll sich langsam erwärmen. (dpa)

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