Weihnachtsbäume liegen in einem speziell dafür aufgestellten Container.

Wer den Weihnachtsbaum nach den Feiertagen nicht entsorgen sondern im Ofen verfeuern will, muss das Holz aber einige Zeit ablagern.

Foto: Michael/dpa

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Industrieverband: Weihnachtsbaum darf nicht direkt in den Ofen

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Von nord24
3. Januar 2023 // 20:00

Der Weihnachtsbaum darf nicht direkt nach den Feiertagen im Ofen entsorgt werden. Gut ein bis zwei Jahren Trocknungszeit ist für erntefrisches Holz nötig.

Holz noch zu feucht

Die Feste sind vorbei. Wer den Weihnachtsbaum nicht der Entsorgung überlassen und lieber im Ofen verfeuern will, muss aber laut gesetzlichen Bestimmungen ein bis zwei Jahre warten. Darauf weist der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik hin. Denn in der Regel werden Tannenbäume erst kurz vor dem Verkauf geschlagen und während der Feiertage von uns auch noch gut mit Wasser versorgt. Daher ist das Holz noch viel zu feucht.

Hohe Emissionen und wenig Brennwert

Es hat daher einen zu geringen Brennwert. Und es bildet sich viel Rauch, Kohlenmonoxid und Feinstaub, wenn Holz noch feucht verbrannt wird - zu viel laut Gesetz. Vorgeschrieben ist für Brennholz ein Feuchtegehalt von maximal 25 Prozent, das entspricht einem Wassergehalt von rund 20 Prozent. Aber man kann das künftige Brennholz lagern und gegebenenfalls schon nächsten Winter verbrennen. Ob der nötige Feuchtegehalt dann erreicht ist, lässt sich mit einem Messgerät aus dem Baumarkt bestimmen.

Nadeln besser entfernen

Wichtig: Der Baum muss zum Verbrennen komplett von seinem Schmuck befreit sein. Und am besten ist es, auch die Nadeln zumindest für manche Ofenformen zu entfernen. Denn sie haben viel Harz, welches laut HKI in der Hitze der Flammen kocht und umherspritzt - etwa auf die Sichtscheiben, dort kleben bleibt oder gar einbrennt. Von dort lässt es sich nur noch mühsam entfernen. (dpa)

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