Antigen-Schnelltests und Selbsttests sind temperatursensitive Produkte.

Antigen-Schnelltests und Selbsttests sind temperatursensitive Produkte.

Foto: Klose/dpa

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Schnelltests nicht in zu warmer Umgebung anwenden

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Von nord24
5. Juni 2021 // 20:50

Die Temperaturen steigen, und in manchem Testzelt heizt sich die Luft auf. Ist das ein Problem mit Blick auf die Güte der Tests?

Nicht zu warm und nicht zu kalt

Damit Antigen-Schnelltests auf das Coronavirus möglichst verlässliche Ergebnisse liefern, sollten sie stets bei der empfohlenen Temperatur aufbewahrt werden und zum Einsatz kommen. Aufschluss darüber gibt in der Regel ein Blick auf die Verpackung oder in den Beipackzettel.

Temperaturfenster

Dort ist meist ein Lagerungstemperaturfenster zwischen 4 und 30 Grad angegeben. Angewendet werden sollten die Tests je nach Anleitung bei einer Temperatur von 10 oder 15 bis 30 Grad. Wurden die Testkits kühler als 10 oder 15 Grad gelagert, wird meist empfohlen, sie für rund 15 bis 30 Minuten stehen zu lassen, ehe man sie nutzt.

Mögliche Auswirkungen auf Ergebnisqualität

Doch was ist, wenn die Tests zu warm gelagert wurden oder die Umgebungstemperatur bei ihrer Anwendung höher als empfohlen ist - kann das zum Beispiel ein Problem sein, wenn man in ein Testzentrum geht, das in einem Zelt untergebracht ist, auf das den ganzen Tag die Sonne scheint und in dem es entsprechend warm ist? Theoretisch können höhere Temperaturen Auswirkungen auf das Testergebnis haben und es verfälschen, das zeigen Forschungen.

Wohltemperiert im Kleiderschrank

Das heißt ganz praktisch: Selbsttests sollten daheim weder im Gefrierschrank noch in der prallen Sonne lagern, sondern zum Beispiel wohltemperiert im Kleiderschrank im Schlafzimmer.

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