Weil es im Winter kaum geregnet hat, sind die Wasserreserven auf Mallorca auf den tiefsten Stand seit zehn Jahren. Besonders die steigenden Touristenzahlen und der damit erhöhte Verbrauch bereiten den Behörden daher sorgen.

Weil es im Winter kaum geregnet hat, sind die Wasserreserven auf Mallorca auf den tiefsten Stand seit zehn Jahren. Besonders die steigenden Touristenzahlen und der damit verbundene höhere Verbrauch bereiten den Behörden daher sorgen.

Foto: Schuster/dpa

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Zu viele Touristen - Mallorca geht das Wasser aus

Von nord24
8. August 2016 // 19:00

Die Wasserknappheit auf Mallorca bereitet den Behörden der spanischen Urlaubsinsel immer mehr Sorgen. "Die Situation wird schlimmer", wurde die Leiterin des balearischen Wasserwirtschaftsamts, Joana Maria Garau, am Wochenende in der Zeitung "Diario de Mallorca" zitiert. Die Landesregierung hatte zuvor wegen der Trockenheit im Inneren der Insel Alarm geschlagen.

Schuld sind die steigenden Touristenzahlen

Mallorca habe zwar Wasserverluste im Leitungsnetz reduziert, Kampagnen zur Sensibilisierung der Verbraucher gestartet und bisher nicht ausgelastete Infrastrukturen stärker beansprucht, sagte Garau, dennoch sei die Lage nicht besser geworden. Schuld sei die starke Zunahme des Konsums wegen der steigenden Touristenzahlen.

Jetzt kann nur noch der Himme helfen

Garau hofft auf Hilfe vom Himmel. "Wenn es nicht regnet, wird der Pegel in den Grundwasservorkommen weiter sinken". Sie wies darauf hin, dass die Balearen noch nicht über einen Dürreplan verfügen. Dieser werde derzeit noch erarbeitet. (dpa)

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