Patrick Reimer und Patrick Hager jubeln über den Treffer zum 3:0 gegen Weißrussland.

Patrick Reimer und Patrick Hager jubeln über den Treffer zum 3:0 gegen Weißrussland.

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Sport

5:2 gegen Weißrussland: Eishockey-Team träumt vom Viertelfinale

Von nord24
13. Mai 2016 // 21:37

Das erste WM-Viertelfinale seit 2011 wird immer realistischer: Deutschlands Eishockey-Nationalteam hat beim 5:2 (3:0, 1:1, 1:1) gegen Weißrussland am Freitag den zweiten Turniersieg gefeiert. Nach dem ersten WM-Erfolg gegen Weißrussland seit neun Jahren und dem erst zweiten überhaupt hat das Team von Bundestrainer Marco Sturm den Einzug in die K.o.-Runde in der eigenen Hand.

Bei NHL-Profi Draisaitl platzt der Knoten

Patrick Reimer (5. Minute) und Brooks Macek (35.) mit ihrem jeweils dritten WM-Tor, sowie Leon Draisaitl (6.), Felix Schütz (11.) und Philip Gogulla (60.) bescherten Deutschland vor den noch ausstehenden Vorrundenspielen eine glänzende Ausgangsposition. Für Weißrussland trafen nur Andrej Stepanow (28.) und Andrej Stas (50.) nach einem üblen Fehler von NHL-Keeper Thomas Greiss bei seinem WM-Debüt. Mit sieben Punkten sprang die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) vorerst auf Rang vier der Gruppe B in St. Petersburg.

Noch zwei Spiele für die Mannschaft von Marco Sturm

Möglicherweise reicht ein Sieg aus den Partien am Sonntag gegen die USA (15.15 Uhr) und am Montag gegen Außenseiter Ungarn (19.15 Uhr/beide Sport1) zum Einzug in die K.o.-Runde. Ob NHL-Stürmer Tobias Rieder dabei noch mithelfen kann, ist unklar. Der Angreifer der Arizona Coyotes verletzte sich beim unglücklichen 2:5 am Donnerstag gegen Kanada am Bein und konnte gegen Weißrussland nicht spielen. Wie lange der schnelle Torjäger ausfällt, ist offiziell noch unklar.

DEB-Auswahl überzeugt auch ohne den verletzten Rieder

Auch ohne ihren vermeintlich besten Stürmer überzeugte das deutsche Team am Freitag vor allem mit ihrer Kaltschnäuzigkeit. Zudem zeigte Greiss von den New York Islanders bis auf seinem Blackout im Schlussdrittel einen guten WM-Einstand. Vor allem im Mitteldrittel hielt die neue Nummer eins, die nach einer überragenden NHL-Saison erst am Donnerstag zum Team gestoßen war, sein Team zuvor sorgenfrei. (dpa)

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