Polizisten im Dauereinsatz bei Hochrisikospielen:  Im Streit um Kosten durch die Mehrarbeit bei solchen  Partien will Bremen das vor Gericht erstrittene Geld der Deutschen Fußball Liga komplett an die Polizei weiterreichen.

Polizisten im Dauereinsatz bei Hochrisikospielen: Im Streit um Kosten durch die Mehrarbeit bei solchen Partien will Bremen das vor Gericht erstrittene Geld der Deutschen Fußball Liga komplett an die Polizei weiterreichen.

Foto: Bockwoldt/dpa

Sport

Bremen zahlt mit DFL-Geld Polizei-Überstunden

Von nord24
30. November 2019 // 13:30

Im Streit um Kosten durch Polizeimehrarbeit bei Hochrisikospielen will Bremen das vor Gericht erstrittene Geld der Deutschen Fußball Liga (DFL) komplett an die Polizei weiterreichen. Eine weitere Tranche für die Bezahlung von Überstunden werde mit dem Dezembergehalt ausgezahlt, sagte Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) am Samstag in Bremen.

Mäurer: Weitere Rechnungen an die DFL 2020

Eine erste Tranche von 500 000 Euro war bereits gezahlt worden, die nun angewiesene Summe beläuft sich auf 170 000 Euro. Weitere 500 000 Euro sollen im Frühjahr 2020 ausgezahlt werden. "Dabei wird es aber nicht bleiben", betonte Mäurer, der weitere Rechnungen an die DFL für 2020 ankündigte. Dabei gehe es erneut um rund eine Million Euro.

"Nur recht und billig"

"Ein großer Teil der Überstunden erklärt sich durch Einsätze von Polizeibeamtinnen und -beamten im Zusammenhang mit Fußballspielen. Insofern ist es auch nur recht und billig, dass die erhobenen Gebühren auch zurück an die Polizei fließen", betonte der Senator.

1,17 Millionen Euro sind bereits im September geflossen

Die DFL hatte im September einen ersten Gebührenbescheid in Höhe von 1,17 Millionen Euro an Bremen bezahlt. Das Bundesland erstritt im März vor dem Bundesverwaltungsgericht eine Beteiligung der DFL an Polizeimehrkosten für sogenannte Hochrisikospiele.  

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