Das war ein harter Kampf für die Hamburger, um das Unentschieden zu sichern. Hier kämpfen Fabian Johnson (rechts) von Mönchengladbach und Emir Spahic (HSV) um den Ball.

Das war ein harter Kampf für die Hamburger, um das Unentschieden zu sichern. Hier kämpfen Fabian Johnson (rechts) von Mönchengladbach und Emir Spahic (HSV) um den Ball.

Foto: Hitij/dpa

Sport

Bundesliga: HSV erkämpft sich in Unterzahl ein 0:0

Von nord24
15. Oktober 2016 // 17:49

Der HSV hat mit großer Moral und viel Glück seine Niederlagenserie in der Fußball-Bundesliga trotz Unterzahl beendet und den ersten Punktgewinn unter Trainer Markus Gisdol gefeiert. Die Hanseaten kamen  beim Champions-League-Starter Borussia Mönchengladbach zu einem 0:0 und verdarben den Gastgebern nach zuvor zehn Heimsiegen in Serie einen weiteren Erfolg vor eigenem Publikum. Vor 53 636 Zuschauern agierten die Hamburger mehr als eine Stunde in Unterzahl, nachdem Cleber in der 25. Minute die Rote Karte gesehen hatte, und konnten selbst durch zwei Elfmeter von André Hahn (26.) und Lars Stindl (60.) nicht bezwungen werden.

HSV: Trainer Gisdol setzt auf die Elf aus dem Spiel bei Hertha

Im zweiten Bundesligaspiel mit seinem neuen Club setzte Trainer Markus Gisdol im Gros auf die Elf aus dem Spiel bei Hertha BSC (0:2). Lediglich Dennis Diekmeier auf der rechten Seite und Aaron Hunt im zentralen Mittelfeld rückten neu ins Team. Auf Abwehrchef Johan Djourou und Michael Gregoritsch musste Gisdol wieder verzichten. Die Gladbacher, die ihre beiden besten Torschützen, Raffael und Thorgan Hazard, nicht dabei hatten, präsentierten sich nach dem 0:4 beim FC Schalke ebenfalls leicht verändert. Fabian Johnson rückte wieder ganz vorne rein, Flügelspieler Patrick Herrmann stand erstmals in der Startformation.

Gladbach kann Elfmeter nicht nutzen

Die Gastgeber dominierten die Partie und kombinierten bis zum Strafraum sicher, kamen aber gegen die kompakte Deckung der Hamburger kaum zu gefährlichen Torszenen. Der HSV stand gut, lauerte auf Konter und ließ sich bis zur 25. Minute nicht aus der Ruhe bringen. Bis nach einem Zweikampf zwischen Cleber und Lars Stindl Schiedsrichter Wolfgang Stark auf Foulelfmeter entschied und dem HSV-Verteidiger die Rote Karte zeigte. Doch Hahn verpasste die Führung, weil Torhüter Rene Adler den Strafstoß reaktionsschnell parierte (26.). Gegen nur noch zehn Hamburger wurde es für die Gladbacher in einer Partie mit vielen kleinen Rangeleien nicht unbedingt leichter. Mit dem eingewechselten Ibrahima Traoré kam ein bisschen mehr Schwung ins Offensivspiel. Seine Vorlage in der 58. Minute konnte Lars Stindl per Direktabnahme nicht verwandeln, da Adler erneut auf dem Posten war.

Gastgeber um den elften Heimsieg in Folge gebracht

Auch als Stark in der 59. Minute nach einem Foul an Traoré zum zweiten Mal auf Strafstoß entschied, konnten die Gladbacher keinen Nutzen daraus ziehen: Stindl traf nur die Querlatte und brachte sein Team um den elften Heimsieg in Serie.

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