Der Leverkusener Lars Bender (rechts) und Salomon Kalou von Hertha BSC kämpfen um den Ball. Foto: Weihrauch/dpa

Der Leverkusener Lars Bender (rechts) und Salomon Kalou von Hertha BSC kämpfen um den Ball. Foto: Weihrauch/dpa

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Sport

Bundesliga: Leverkusen macht Champions-League-Einzug perfekt

Von nord24
30. April 2016 // 20:33

Nach einer furiosen Aufholjagd hat Bayer Leverkusen vorzeitig den direkten Einzug in die Champions League perfekt gemacht. Im Topspiel der Fußball Bundesliga gegen Hertha BSC sorgten Julian Brand (2. Minute) und Lars Bender (16.) mit ihren Toren vor 30 210 Zuschauern in der ausverkauften BayArena für einen 2:1 (2:1)-Sieg. Für die Gäste traf Vedad Ibisevic (21.), die Berliner rutschten hinter Borussia Mönchengladbach auf Rang fünf. Es war der siebte Erfolg in Serie für die Werkself (57 Punkte), die am 25. Spieltag als Achter noch sechs Zähler hinter der Hertha lag. In den letzten beiden Partien können weder Gladbach (49) noch die Berliner (49) die Leverkusener noch vom dritten Tabellenrang verdrängen. Bayer qualifizierte sich damit zum zwölften Mal seit 1997/98 für die europäische Königsklasse. Die Gäste von der Spree haben trotz der vierten Niederlage hintereinander zumindest die Europa-League-Teilnahme sicher. Auftakt nach Maß für Leverkusen Die Platzherren hatten einen Spielauftakt nach Maß. Schon nach 79 Sekunden gelang Julian Brandt mit seinem neunten Bundesliga-Saisontor die Führung. Er angelte sich ein Zuspiel von Charles Aránguiz und schoss ins rechte Eck zum 1:0 ein. Hertha-Profi Peter Pekarik machte dabei keine gute Figur. Allerdings war der Szene eine Regelwidrigkeit von Karim Bellarabi vorangegangen: Bei seinem Einwurf hatte er einen Fuß in der Luft und mit dem anderen stand er deutlich im Spielfeld. Referee Tobias Stieler ahndete den Verstoß aber nicht. Gegen die danach früh attackierenden und in den Zweikämpfen aggressiveren Werkskicker brachten die Berliner zunächst wenig zustande und kassierten nach einer weiteren Unaufmerksamkeit in der Abwehr das 0:2. Bayer-Kapitän Bender war im Fünfmeterraum am reaktionsschnellsten und erzielte sein erstes Saisontor aus Nahdistanz. Den bis dato schwachen Herthanern schien nun eine herbe Pleite zu drohen, doch fast aus dem Nichts nutzte Ibisevic fünf Minuten später eine Flanke von Pekarik per Kopf zum Anschlusstreffer.

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