Durch die Corona-Pandemie besteht die Sorge, dass viele junge Kicker mit dem Fußball aufhören.

Durch die Corona-Pandemie besteht die Sorge, dass viele junge Kicker mit dem Fußball aufhören.

Foto: Arnd Hartmann

Sport

Corona vergrößert Sorgen im Jugendfußball

25. November 2020 // 13:00

Der DFB sorgt sich um die Zukunft seiner Fußballtalente. Wegen der Corona-Pause gehen wichtige Trainingseinheiten und Spiele verloren. Und viele Kicker hören mit dem Fußball auf.

Ausfall vergleichbar mit einem Kreuzbandriss

Der Sportliche Leiter der Nationalmannschaften, Joti Chatzialexiou meint, der Ausfall sei schon bisher für junge Kicker so gravierend gewesen, als hätte jeder einen Kreuzbandriss erlitten. Und noch weiß keiner, wann der Wettkampf wieder losgeht. In Niedersachsen und Bremen darf vorerst bis Ende Dezember nicht trainiert werden.

Die Top-Talente fehlen in Deutschland

Der Deutsche Fußball-Bund sorgt sich vor allem um die Spitzentalente, diejenigen die die Nationalmannschaft in den kommenden Jahren zu internationalen Titeln führen sollen. Schon vor Corona hatte der Verband festgestellt, dass Länder wie Frankreich und England bei der Ausbildung der Top-Talente längst an Deutschland vorbeigezogen sind.

Jeder zweite Jugendfußballer hört wieder auf

Die Pandemie betrifft aber nicht nur den Spitzenfußball, sondern auch den Breitensport. Schon jetzt hören auf dem Weg von den E- bis zu den A-Junioren etwa die Hälfte der Nachwuchsfußballer auf. Der DFB befürchtet, dass Corona diesen Trend noch verschärft. (znn)

Was Sören Aldag, sportlicher Leiter des JFV Bremerhaven, zu der Situation sagt, lest ihr jetzt auf NORD|ERLESEN.

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