Ein hart umkämpftes Spiel: Nürnbergs Guido Burgstaller (Mitte) und Frankfurts David Abraham (rechts) im Zweikampf um den Ball.

Ein hart umkämpftes Spiel: Nürnbergs Guido Burgstaller (Mitte) und Frankfurts David Abraham (rechts) im Zweikampf um den Ball.

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Sport

Die Eintracht jubelt: Frankfurt bleibt in der Bundesliga

Von nord24
23. Mai 2016 // 22:46

Eintracht Frankfurt hat das Relegationsduell mit dem 1. FC Nürnberg für sich entschieden und bleibt in der Fußball-Bundesliga. Der Tabellen-16. der abgelaufenen Saison gewann am Montagabend beim Zweitliga-Dritten 1. FC Nürnberg mit 1:0 (0:0). Der Schweizer Nationalspieler Haris Seferovic erzielte vor 50.000 Zuschauern in der 66. Minute den einzigen Treffer der Partie.

Nürnberg verpasst achten Aufstieg

Für den Zweitliga-Dritten Nürnberg endete die Spielzeit dagegen mit einer herben Enttäuschung, die auch finanzielle Folgen haben wird. Die am Montag vor allem in der Offensive ideenlosen Franken stehen vor einem großen Umbruch. Zahlreiche Leistungsträger dürften nach dem zweiten verpassten Aufstieg in Serie den Club verlassen. Der FCN hätte mit dem achten Aufstieg auch eine Bestmarke setzen können.

Frankfurt dominiert, kommt aber kaum zu Torchancen

Trotz ihrer Dominanz taten sich die Gäste schwer, zu klaren Möglichkeiten zu kommen. Erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit prüften sie FCN-Torhüter Raphael Schäfer. Zunächst rettete Schäfer bei Änis Ben-Hatiras Kopfball, dann ließ er einen Schuss von Seferovic abprallen und wehrte Mijat Gacinovics Nachschuss ab.

Starke Vorarbeit des Hinspiel-Torschützen Gacinovic

An den Kräfteverhältnissen änderte sich auch in Halbzeit zwei nichts. Frankfurt rannte an, Nürnberg verteidigte mit zwei Viererketten am und vor dem Strafraum. Weil der Eintracht nichts Zwingendes einfiel, reagierte Coach Kovac und brachte in der 58. Minute Hoffnungsträger Alex Meier. Seine Mitspieler suchten den Bundesliga-Torschützenkönig von 2015 immer wieder mit ihren Flanken. Doch das Tor machte Seferovic nach starker Vorarbeit des Hinspiel-Torschützen Gacinovic.

Nürnberg fehlen die spielerischen Mittel

Nürnberg musste nun kommen. Doch die limitierten spielerischen Mittel reichten für eine Wende nicht aus. Die Gastgeber schafften es nicht mehr, gefährlich vor das Tor zu kommen. Am Ende jubelten die Gäste aus Frankfurt.

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