Josh Sargent von Werder Bremen verzerrt das Gesicht.

Josh Sargent von Werder Bremen verzerrt das Gesicht.

Foto: dpa

Sport

Die Leiden des jungen Werder #isso

2. Juli 2020 // 15:30

Die Relegation wird mein Nervenkostüm, wie das von zig tausend anderen grün-weißen Anhängern, auf eine harte Probe stellen.

Körperliche Herausforderung

Heute Abend um 20.30 Uhr werden meine Fingernägel wieder leiden und meine nicht ganz so leidenschaftlichen Werder-Freunde werden sich mit Scham von mir abwenden. Das Hinspiel der Relegation von Werder Bremen gegen den 1. FC Heidenheim wird eine körperliche Herausforderung für manchen Anhänger.

Emotional bei der Sache

„Jetzt übertreibt er aber", denken sicherlich die meisten über die kommende Leidenszeit und ein gewisses Unverständnis wird bei dem einen oder anderen mitklingen. Aus der Erfahrung heraus weiß ich aber, dass es schlimm werden könnte: Bei Bremens Last-Minute-Rettung vor dem Abstieg im Jahr 2016 habe ich meinen Ex-Kollegen beim Torjubel am Auge verletzt, bei jeder Einwechslung von Claudio Pizarro stehen mir die Tränen in den Augen (gar nicht auszudenken, sollte der auch noch ein Tor schießen). Beim letzten Spiel von Thomas Schaaf als Trainer musste ich mich sogar übergeben.

Optimaler Blutdruck

Das Inventar meiner Stammkneipe muss also heute einiges Aushalten können, genauso wie die Ohren meiner Sitznachbarn. Aber ich bin vorbereitet. Letzte Woche war ich beim Arzt und habe meinen Blutdruck kontrollieren lassen. Der Doktor hat mir grün (-weiß)es Licht gegeben, ich kann also mitspie....äääähhh......mit anfeuern. In diesem Sinne #lebenslanggrünweiß!

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