Die Eisbären Bremerhaven um Sid-Marlon Theis (v. L.), Moses Pölking, Casey Hill und Anthony Canty feiern auch ohne Scharfschütze Joshua Braun einen Sieg gegen Uni Baskets Paderborn.

Die Eisbären Bremerhaven um Sid-Marlon Theis (v. L.), Moses Pölking, Casey Hill und Anthony Canty feiern auch ohne Scharfschütze Joshua Braun einen Sieg gegen Uni Baskets Paderborn.

Foto: Scheer

Sport

Eisbären mit Sieg gegen Paderborn zurück in der Erfolgsspur

Von Mareike Scheer
14. Dezember 2019 // 20:50

Die Eisbären sind zurück in ihrem Revier und auch in der Erfolgsspur. Sechs Wochen nach dem letzten Heimspiel setzten sich die Bremerhavener Basketballer angeführt vom bärenstarken Will Vorhees (27 Punkte) in der Stadthalle vor 984 Zuschauern mit 93:79 (48:42) gegen ProA-Kontrahent Uni Baskets Paderborn durch.

Vier Dreier in drei Minuten

Während die Eisbären weiter auf ihren Dreier-Scharfschützen Joshua Braun verzichten mussten, machte Paderborns Christopher Trapp den Bremerhavenern mit vier Dreiern in nur drei Minuten zunächst das Leben schwer. In der Folge bekamen die Eisbären die Defensive jedoch besser in den Griff und übernahmen durch eine starke Teamleistung nach 5:30 Minuten erstmals die Führung. Fortan entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe.

Mehr Rebounds

Im zweiten Abschnitt führte Casey Hill die Eisbären teils mit sieben Punkten in Führung und dieses Mal schafften es die Bremerhavener, diesen Vorsprung zu verwalten. Auch, weil nun häufiger die Rebounds geangelt wurden. Vor allem aber, weil sie es schafften, Paderborns Topscorer Trapp sowie Point Guard Kendale McCullum in Schach zu halten.

22:4-Lauf der Eisbären

Den Start nach der Halbzeitpause verschliefen die Hausherren dann jedoch im Kollektiv, brachten fast drei Minuten keinen Wurf im Korb unter und Paderborn zog mit 49:48 vorbei. Erst eine Auszeit konnte diese Schwächephase durchbrechen. Dank eines anschließenden 22:4-Laufs, angeführt von Will Vorhees und Rohndell Goodwin, zum 70:53 setzten sich die Eisbären dann jedoch spielentscheidend ab und gingen mit einem 13-Punkte-Vorsprung ins Schlussviertel.

Vorhees nicht zu stoppen

Da war Forward Vorhees nicht mehr zu bremsen und legte sieben weitere Punkte nach. Mit Szenenapplaus ging er 5:30 Minuten vor dem Ende kurzzeitig vom Parkett. Dem Spiel tat das keinen Abbruch und die Eisbären brachten die Führung souverän über die Zeit.

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