Kevin Yebo (links) ist mit den Eisbären mit einer Niederlage in die Playoffs gestartet.

Kevin Yebo (links) ist mit den Eisbären mit einer Niederlage in die Playoffs gestartet.

Foto: Scheer

Sport

Eisbären verlieren nach Verlängerung

17. April 2021 // 21:17

Basketball-Zweitligist Eisbären Bremerhaven ist mit einer Niederlage in die Playoffs gestartet. Gegen die MLP Academics Heidelberg gab es ein 96:100 (44:50, 92:92) nach Verlängerung.

Starkes erstes Viertel der Eisbären

Motivationsprobleme waren bei den Eisbären nach der Entscheidung, keinen Erstliga-Lizenzantrag zu stellen, nicht zu erkennen. Das Team von Trainer Michael Mai hängte sich voll rein und gewann das erste Viertel mit 25:17.

0:17-Lauf im zweiten Viertel

Doch im zweiten Viertel grub sich der ProA-Vizemeister selbst ein Loch. Mehr als vier Minuten lang blieben sie ohne Korberfolg. Heidelberg nutzte das zu einem 17:0-Lauf, der die Gäste mit 34:25 in Führung brachte (14. Minute). Die Heidelberger waren vor allem von außen heiß. Neun ihrer 14 Dreier fanden im ersten Durchgang den Weg in den Korb.

Heidelberg bleibt dominant

Das Mai-Team kämpfte nach dem Seitenwechsel für die Wende, aber Heidelberg blieb das dominante Team. Nach 30 Minuten führten die Gäste mit acht Punkten (71:63). Entschieden war das Spiel damit längst nicht.

Es geht in die Verlängerung

Im Schlussabschnitt nahm das Spiel einen dramatischen Verlauf. 18 Sekunden vor dem Spielende sorgte Eisbären-Spielmacher Trey Davis mit zwei Freiwürfen für den 92:92-Ausgleich. Da Heidelbergs Shy Ely den letzten Wurf verfehlte, gab es für die Eisbären erstmals in dieser Saison eine Verlängerung.

Eisbären treffen die Dreier nicht

In der Overtime hatten die Eisbären das Nachsehen, weil sie ihre Dreier nicht trafen. Topwerfer war Leon Friederici mit 24 Punkten. Am Dienstag geht es bei den Kirchheim Knights weiter.

Eine ausführliche Analyse lesen Sie am Montag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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