Das 59. Fischereihafenrennen wurde von einem Todesfall überschattet. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Foto Scheschonka

Das 59. Fischereihafenrennen wurde von einem Todesfall überschattet. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Foto Scheschonka

Foto: Archivfoto Wagner/dpa

Sport

Fischereihafenrennen: Polizei ermittelt nach Todesfall

Von Dietmar Rose
17. Mai 2016 // 18:04

Der tödliche Unfall beim 59. Fischereihafenrennen beschäftigt die Bremerhavener Polizei.  Wie ein Polizeisprecher mitteilte, werden zurzeit alle Spuren gesichtet. Von besonderem Interesse sind dabei die Videoaufnahmen von dem Unfall, bei dem am Pfingstmontag ein 35-Jähriger aus Bohmte bei Osnabrück ums Leben gekommen war.

Kollision direkt nach dem Start der "Superbike Legends"

Der 35-Jährige war direkt nach dem Start des Rennens in der Klasse "Superbike Legends Big Classic" in eine Kollision verwickelt gewesen und seinen schweren Verletzungen erlegen. Zwei am Unfall beteiligte Motorradfahrer konnten nach ambulanter medizinischer Versorgung aus dem Krankenhaus entlassen werden. Zudem  erlitten vier hinter einem Absperrgitter stehende Zuschauer leichte Verletzungen.

Traurige Nachrichten vom #Fischereihafenrennen: Wie erst jetzt bekannt wurde, ist bei dem Unfall am Mittag einer der Fahrer tödlich verunglückt. (maf)#NZBlaulichtPosted by Nord24de on Montag, 16. Mai 2016

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Traurige Nachrichten vom #Fischereihafenrennen: Wie erst jetzt bekannt wurde, ist bei dem Unfall am Mittag einer der Fahrer tödlich verunglückt. (maf)#NZBlaulichtPosted by Nord24de on Montag, 16. Mai 2016

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DMSB hat die Strecke sicherheitstechnisch überprüft

Für Hinrich Hinck, Organisator des Fischereihafenrennens, steht bei aller Betroffenheit fest, dass der tragische Unfall nichts mit eventuellen Sicherheitsmängeln an der Strecke zu tun habe. Der verunglückte Fahrer habe - wie alle Starter - über große Motorsport-Erfahrung verfügt. Darüber hinaus sei die Strecke vom Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) sicherheitstechnisch überprüft worden. Unfälle seien schlimm, könnten im Rennsport aber nie ausgeschlossen werden.

Den ersten Todesfall gab es vor drei Jahren

Dennoch könnte der erneute Todesfall die Diskussion um die Sicherheit beim Fischereihafenrennen befeuern. Vor drei Jahren war bereits ein 21-Jähriger aus Schleswig-Holstein auf der Strecke - eines der letzten Straßenrennen in Deutschland - zu Tode gekommen. Die Unfallursache konnte damals nicht ermittelt werden, ein Gutachten schloss einen technischen Defekt an der Rennmaschine aus.  

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