Bei Eintracht-Kapitän Marco Russ wurde bei einer Dopingkontrolle eine Tumorerkrankung festgestellt. Foto dpa

Bei Eintracht-Kapitän Marco Russ wurde bei einer Dopingkontrolle eine Tumorerkrankung festgestellt. Foto dpa

Foto: Foto: Katia Christodoulou/EPA

Sport

Frankfurt-Kapitän Russ spielt trotz Krebsdiagnose

Von Ute Schröder
19. Mai 2016 // 09:48

Heute geht es für Eintracht im ersten Relegationsspiel gegen den 1. FC Nürnberg um den Verbleib in der Fußball-Bundesliga. Mit auf dem Platz wird auch Kapitän Marco Russ stehen, obwohl bei dem 30-Jährigen bei einer Dopingkontrolle eine schwere Tumorerkrankung entdeckt wurde. "Trotz der tragischen Diagnose erklärt sich der Spieler spielbereit, was von ärztlicher Seite bestätigt wurde", teilte die Eintracht mit. Das Hinspiel wird am Donnerstag (20.30 Uhr/ARD und Sky) ausgetragen. Das Rückspiel beim Zweitligisten in Nürnberg findet am Montag statt.

Auffällig erhöhte Hormonwerte bei Dopingkontrolle

Entdeckt wurde der Tumor durch eine Dopingkontrolle. Beim Eintracht-Kapitän wurde ein auffällig erhöhter Wert des Wachstumshormons HCG festgestellt. Die Dopingbehörde NADA habe sofort darauf hingewiesen, dass dies auch ein Anzeichen für eine Erkrankung sein könnte, teilte der Fußballverein mit. Eine Untersuchung durch einen Internisten untermauerte den Verdacht: Der erfahrene Abwehrmann leidet an einer schweren Tumorerkrankung.

Immer informiert via Messenger
Soll es Freiheiten für Geimpfte geben?
582 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger