Grund zur Freude: Durch seinen ersten Platz im Qualifying in Ungarn zog Nico Rosberg  mit seinem Kindheitsidol Mika Häkkinen gleich. Wie der zweimalige Weltmeister hat nun auch der 31-Jährige 26 Pole Positions.

Grund zur Freude: Durch seinen ersten Platz im Qualifying in Ungarn zog Nico Rosberg mit seinem Kindheitsidol Mika Häkkinen gleich. Wie der zweimalige Weltmeister hat nun auch der 31-Jährige 26 Pole Positions.

Foto: Marjai/dpa

Sport

Freispruch für Rosberg: Mercedes-Fahrer behält Pole Position

Von nord24
23. Juli 2016 // 16:56

Mercedes-Pilot Nico Rosberg darf seine Pole Position für den Grand Prix von Ungarn behalten. Die Rennkommissare entschieden am Samstagabend, dass der Formel-1-Spitzenreiter auf seiner schnellsten Runde in der Qualifikation nicht gegen die Regeln für das Verhalten bei gelben Warnflaggen verstoßen habe. Rosberg hatte zuvor erklärt, er sei nach dem Dreher von McLaren-Pilot Fernando Alonso wie gefordert vom Gas gegangen. Dennoch gelang dem 31-Jährigen in seiner letzten Runde die Bestzeit. Nach einer Anhörung knapp vier Stunden nach Ende der Qualifikation stellten die Rennrichter die Ermittlungen gegen Rosberg ein. 

Überholen ist auf dem langsamen Kurs schwierig

"Was für ein Wahnsinns-Qualifying. Die Bedingungen waren kreuz und quer", sagte Rosberg. "Es war eine echte Herausforderung." Für Rosberg war der Erfolg gegen Hamilton das erhoffte Signal im engen Titelrennen. Der 31-Jährige nimmt nur noch einen Punkt Vorsprung auf seinen Dauerrivalen mit in das elfte Saisonrennen am Sonntag (14 Uhr/RTL). Auf dem langsamen Kurs nahe Budapest ist Überholen schwierig, Startplatz eins daher ein großer Vorteil. "Ich habe am Ende eine richtig gute Runde erwischt, die hat richtig gepasst", sagte Rosberg, der in Ungarn noch nie aufs Podium kam.

Hamilton gibt sich entspannt

Hamilton gab sich trotz seines Pechs auf der letzten Runde entspannt. "Diese Dinge passieren, ich bin nicht zu sehr enttäuscht", erklärte der Brite. Hamilton weiß um seine aktuelle Formstärke. Zuletzt hat er vier von fünf Rennen gewonnen, in Ungarn hält er mit vier Siegen gemeinsam mit Michael Schumacher den Rekord. "Es wird ein langes Rennen. Ich bin in der Position, um den Sieg zu fahren", sagte der Dreifach-Champion.

Ricciardo: Wir sind nah dran, näher als je zuvor

Härteste Verfolger der Silberpfeile sind wie erwartet die beiden Red-Bull-Piloten. Der Australier Daniel Ricciardo belegte Rang drei, der Niederländer Max Verstappen wurde Vierter. "Wir sind nah dran, näher als je zuvor", versicherte Ricciardo. Dagegen musste sich Ferrari-Star Sebastian Vettel mit Rang fünf begnügen, nachdem er sich von McLaren-Routinier Jenson Button behindert fühlte. "Es ist ein bisschen Glückssache. Wir haben nicht das echte Potenzial aus dem Auto rausholen können", sagte der Hesse. Sein Teamkollege Kimi Räikkönen schied als 14. sogar schon nach dem zweiten Durchgang aus.

Echtes Spektakel auf der rutschigen Piste

Nach heftigen Regenfällen hatte sich ein echtes Spektakel auf der rutschigen Piste entwickelt. Zunächst hatte die Jagd auf die Pole Position wegen der Wassermassen auf der Strecke 20 Minuten später begonnen. Dann musste die Qualifikation wegen Unfällen von Sauber-Fahrer Marcus Ericsson, Williams-Pilot Felipe Massa und Rio Haryanto von Manor dreimal unterbrochen werden.  

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