Lernen von den Profis: Im Rahmen ihrer Fußball-Lehrer-Ausbildung hospitierte Imke Wübbenhorst mehrere Wochen bei Bundesligist RB Leipzig.

Lernen von den Profis: Im Rahmen ihrer Fußball-Lehrer-Ausbildung hospitierte Imke Wübbenhorst mehrere Wochen bei Bundesligist RB Leipzig.

Foto: Foto: imago images/Picture Point LE

Sport

Fußball-Spruch des Jahres: Imke Wübbenhorst ist dabei

Von Christian Heinig
23. Oktober 2019 // 13:00

„Ich bin Profi, ich stelle nach Schwanzlänge auf“ – mit diesem deftigen Zitat hat es die ehemalige Bundesliga-Spielerin des Hamburger SV, Imke Wübbenhorst, zur Nominierung für den „Fußball-Spruch des Jahres“ geschafft. 

Premiere in der 5. Liga

Gefallen ist der Satz zu Jahresbeginn, kurz nachdem sie als erste Frau in Deutschland eine Männermannschaft in der Oberliga (5. Liga) als Trainer übernommen hat. Ein Sponsor des BV Cloppenburg fragte sie daraufhin, ob sie künftig eine Sirene auf dem Kopf tragen werde, damit ihre Spieler schnell noch eine Hose anziehen könnten, bevor sie in die Kabine komme.

"Genervt" von Anspielungen

Es war nicht die einzige Anspielung dieser Art im Vereinsumfeld. "Das hat genervt", betont Wübbenhorst im Interview mit nord24. Deshalb habe die 30-Jährige, die aktuell an der DFB-Akademie in Hennef eine Fußball-Lehrer-Ausbildung absolviert, dann "etwas patzig" den Spruch rausgehauen. Danach sei nichts mehr in diese Richtung gekommen.

Vier Sprüche in der Endauswahl

Neben Wübbenhorsts Zitat haben es drei weitere Sprüche in die Endauswahl geschafft, von denen am Freitag einer zum Sieger gekürt wird. Das sind: Horst Hrubesch: „Alle fragen immer, was der Unterschied zwischen den Mädels und den Jungs ist: Es gibt keinen.“ (Der ehemalige DFB-Trainer mit Blick auf seine Arbeit als Auswahltrainer bei Frauen und Männern) Jan Löhmannsröben; „Wenn das ein Schiri ist – weiß ich nicht, Digger – soll der Cornflakes zählen gehen.“ (Der ehemaliger Spieler des 1. FC Kaiserslautern beklagt sich über ein nicht gegebenes Foulspiel) Leon Goretzka: „Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets. Da antwortet man auf die Frage nach der Nationalität mit Schalke, Dortmund oder Bochum.“ (Der Nationalspieler nach rassistischen Äußerungen einiger Fans beim Spiel der DFB-Elf gegen Serbien in Wolfsburg)
Welche Ziele Imke Wübbenhorst als Trainerin hat und bei welchem Star-Coach sie gern einmal hospitieren würde, erfahrt ihr am Mittwoch in der NORDSEE-ZEITUNG.

Immer informiert via Messenger
​Welcher Bremerhaven-Song ist der Beste?
1741 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger