Das Entsetzen ist nicht nur bei Filip Kostic (Mitte) groß. Der Hamburger SV verliert sogar gegen den 1. FC Köln.

Das Entsetzen ist nicht nur bei Filip Kostic (Mitte) groß. Der Hamburger SV verliert sogar gegen den 1. FC Köln.

Foto: Reinhardt/dpa

Sport

Hamburger SV verliert Kellerduell

Von nord24
20. Januar 2018 // 20:39

Der Hamburger SV stürzt ungebremst weiter in Richtung Zweitklassigkeit. Der Vorletzte der Fußball-Bundesliga unterlag im spannenden Kellerduell dem Tabellenletzten 1. FC Köln mit 0:2 (0:1). Beide Tore für die siegreiche Mannschaft schoss  Kölns Neuerwerbung Simon Terodde (27. und 67. Minute). Während die vor nicht allzu langer Zeit abgeschlagenen Kölner bis auf drei Zähler an den HSV herangerückt sind und mit dem Gewinn von neun Punkten in drei Spielen Hoffnung im Kampf um den Klassenverbleib schöpften, versinkt der HSV in Trostlosigkeit.  Es war das sechste sieglose Spiel der Hanseaten in Serie. Trainer Markus Gisdol kann kaum Argumente für seine Weiterbeschäftigung vorweisen.

Hamburger SV: Zweifel am Trainer wachsen

Die Zweifel am HSV-Trainer, der die Partie als "gefühlt 25. Endspiel" beschrieb, wachsen auch im Vorstand. Der Retter von 2017 wackelt bedenklich. Vom ewigen Abstiegskampf der Hamburger ist selbst Idol Uwe Seeler genervt. "Es nimmt mich sehr mit, dass der HSV nichts auf die Beine gestellt bekommt", klagte der 81-Jährige. Mit dem 1:0 durch Terodde, das er aus Nahdistanz durch die Beine des auf der Linie stehenden Kostic zur Kölner Führung ins Tor schoss, begann das bekannte Hamburger Leiden. Die Gastgeber verloren an Mut, Entschlossenheit und Energie. Liegen sie erst mal hinten, verlieren sie auch. Das war zum zwölften Mal so in dieser Saison. Köln wurde stärker und erzwang mindestens Gleichwertigkeit.

Entsetzen im Stadion

Der Hamburger Aufbruch in der ersten Halbzeit war beendet. Nach dem Seitenwechsel kämpfte das Team, spieltechnisch lief aber nur wenig zusammen. Das 0:2 leitete die Gäste per Konter ein. Milos Johic hob den Ball gekonnt auf Terodde, der nahm gekonnt an und tunnelte den herausstürzenden Pollersbeck. Es folgte Entsetzen im Stadion.

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