Düstere Aussichten für das deutsche Eishockey. Eine Insolvenzwelle droht. Aber es gibt auch Hoffnungsschimmer.

Düstere Aussichten für das deutsche Eishockey. Eine Insolvenzwelle droht. Aber es gibt auch Hoffnungsschimmer.

Foto: Scheschonka

Sport

Hoffnungsschimmer für die Fischtown Pinguins

30. Oktober 2020 // 14:05

Dem Profisport in Deutschland droht wegen der Corona-Pandemie eine Insolvenzwelle. Aber es gibt auch Hoffnungsschimmer. Die Fischtown Pinguins haben Staatshilfen bewilligt bekommen. Und eine Zuschauer-Studie lässt hoffen.

Bis zu 800.000 Euro staatliche Hilfe pro Club

Um fehlende Zuschauer-Einnahmen zu kompensieren, hat die Bundesregierung ein 200 Millionen Euro schweres Hilfspaket geschnürt. Jeder Profiverein kann bis zu 800.00 Euro erhalten. Erste Clubs haben bereits einen Bewilligungsbescheid bekommen. Dazu gehören auch die Fischtown Pinguins, wie Geschäftsführer Hauke Hasselbring bestätigte. Das Geld sei aber noch nicht ausgezahlt. Über die Höhe der Zusage machte Hasselbring keine Aussage.

Vorverkauf für Pinguins-Spiel gestoppt

Den für den 2. November geplanten Start des Kartenvorverkaufs für das Spiel gegen die Krefeld Pinguine im Magentasportcup am 11. November haben die Pinguins wieder abgesagt. Bund und Länder haben beschlossen, dass bis Ende November nur Geisterspiele stattfinden dürfen.

Zuschauer-Studie macht Hoffnung

Hoffnung macht aber eine Studie bei einem Pop-Konzert. Ein Experiment mit Musiker Tim Bendzko in der Arena Leipzig hat ergeben: Sportveranstaltungen in Hallen mit vielen Zuschauern sind auch während einer Pandemie möglich, wenn bestimmte Hygienebedingungen erfüllt sind. Besucherzahlen bis zu 50 Prozent der Hallenkapazität seien denkbar.

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