Die Fischtown Pinguins auf dem Weg zum ersten Playoff-Spiel in Iserlohn. Mario Meseke (links, mit Patrick Simmler) darf eine Trommel mit ins Stadion nehmen.

Die Fischtown Pinguins auf dem Weg zum ersten Playoff-Spiel in Iserlohn. Mario Meseke (links, mit Patrick Simmler) darf eine Trommel mit ins Stadion nehmen.

Foto: Scheschonka

Sport

Iserlohn Roosters verzichten gegen Bremerhaven auf ein Trommelverbot

Von Matthias Berlinke
7. März 2018 // 10:00

Es ist Playoff-Zeit in Bremerhaven: Die Fischtown Pinguins starten am heutigen Mittwoch in den schönsten Eishockey-Abschnitt des Jahres. In der ersten Runde spielen sie bei den Iserlohn Roosters (19.30 Uhr, Seilersee, live auf Sport1). 150 Fans begleiten das Bremerhavener Team ins Sauerland - und auch die Trommel von Mario Meseke darf nicht fehlen.

Roosters wollten Trommel nicht genehmigen

Mit dem wuchtigen Musikinstrument sorgt Meseke regelmäßig für tolle Stimmung auf der Tribüne. Doch in Iserlohn drohte dem Fanbeauftragten der Fischtown Pinguins ein Trommelverbot. Die Roosters wollten das Instrument nicht genehmigen.

Der Lärm stört angeblich

Die Iserlohner dulden nämlich in ihrem Eisstadion, das mitten in einem Naherholungsgebiet liegt, kein Trommelgetöse. Auch VIPs fühlen sich durch den wummernden Lärm gestört.

Griff in die Trickkiste

Um sich den Trommelspaß in Iserlohn nicht nehmen zu lassen, griff Meseke in seiner Funktion als Fanbeauftragter in die Trickkiste. Er drohte dem Playoff-Gegner: Lasst ihr mich keinen Lärm machen, dürft ihr am Freitag beim zweiten Spiel in Bremerhaven auch nicht auf die Pauke hauen. Diese Erpressung saß, Iserlohn lenkte ein: Jetzt darf Meseke heute Abend eine Trommel mitnehmen.

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