Christian Seifert, Vorsitzender der Geschäftsführung der DFL, hat das Konzept für eine Rückkehr von Stadion-Zuschauern vorgestellt.

Christian Seifert, Vorsitzender der Geschäftsführung der DFL, hat das Konzept für eine Rückkehr von Stadion-Zuschauern vorgestellt.

Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Sport

Keine Gästefans und kein Bier: DFL legt Konzept vor

Von Jan Mies
4. August 2020 // 15:49

Die 36 Vereine der Deutschen Fußball Liga haben sich auf ein einheitliches Vorgehen zur möglichen Rückkehr zumindest einiger Zuschauer in die Stadion geeinigt.

Harte Einschnitte

Keine Gästefans, keine Stehplätze, kein Alkohol: Die 36 Vereine der Deutschen Fußball Liga haben sich auf ein einheitliches Vorgehen zur möglichen Rückkehr zumindest einiger Zuschauer in die Stadion geeinigt.

Personalisierte Online-Tickets

Die Mitgliederversammlung der DFL beschloss am Dienstag auf Antrag des DFL-Präsidiums vorübergehende Änderungen in der Spielordnung. Ein vierter zentraler Punkt ist die zeitweise Einführung personalisierter Online-Tickets, mit denen während der Corona-Pandemie die Nachverfolgung von Infektionsketten möglich sein sollen.

Gesundheit hat Priorität

„Priorität in Deutschland haben nicht volle Stadien, sondern die gesundheitliche Situation“, sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert während einer Pressekonferenz. „Aktuell spielt Corona eben noch mit und eine sehr bedeutende Rolle.“

Endgültige Entscheidung liegt bei der Politik

Die endgültige Entscheidung, ob tatsächlich schon zum oder bald nach dem Saisonstart der Bundesliga und 2. Bundesliga am dritten September-Wochenende Zuschauer zugelassen sind, obliegt den Behörden. Die erste DFB-Pokalrunde ist schon vom 11. bis 14. September terminiert.

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