Jürgen Klinsmann steht in den USA vor einer ungewissen Zukunft.

Jürgen Klinsmann steht in den USA vor einer ungewissen Zukunft.

Foto: Kupferman/ZUMA Press/CSM/dpa

Sport

Klinsmann droht nach historischer Pleite der Rauswurf

Von nord24
16. November 2016 // 10:01

Die US-Fußballnationalmannschaft kassiert beim 0:4 in Costa Rica die höchste Qualifikations-Niederlage seit 1957. Trainer Jürgen Klinsmann bekommt von Verbandspräsident Sunil Gulati kaum noch Rückendeckung. Nach der historischen Pleite suchte Jürgen Klinsmann gar nicht erst nach Ausreden. "Die schlimmste Niederlage in meinen fünf Jahren als US-Coach", sagte der stark in die Kritik geratene Fußball-Nationaltrainer nach der 0:4 (0:1)-Pleite seines Teams am Dienstag in der WM-Qualifikation in Costa Rica. Auf die Schmach von San José könnte das Aus für den 52-Jährigen folgen.

Klinsmann muss mit den USA um die WM-Teilnahme 2018 bangen

Der Druck auf Klinsmann wird immer größer. Mit null Punkten und einem Torverhältnis von 1:6 stehen die US-Boys auf dem letzten Tabellenplatz der Sechser-Endrunde. Die Teilnahme an der WM 2018 in Russland ist stark gefährdet. Nur die ersten beiden Mannschaften qualifizieren sich direkt für die Weltmeisterschaft, der Dritte hat noch die Chance über die Playoffs. Derzeit haben Costa Rica (6), Mexiko (4) und Panama (4) die besten Chancen. Jürgen Klinsmann bei seinem Einstand als Trainer der USA:

Medien sind für die Entlassung Klinsmanns

Für die US-Medien gibt es bis zum nächsten Qualifikationsspiel im März 2017 gegen Honduras nur eine Lösung: Die Entlassung Klinsmanns. "Wenn Klinsmann der falsche Mann ist und der Beweis dafür ist überwältigend, kann die Tatsache, dass er einen Vertrag bis 2018 besitzt, ihn nicht retten. Wenn Gulati ihn fünf Jahre nach seiner Einstellung entlassen will, dann ist die Zeit jetzt gekommen", urteilte der TV-Sender ESPN. (dpa)

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