Darmstädter unter sich: Bruno Labbadia (links) wurde in Darmstadt geboren und begann hier sowohl seine Spieler- als auch eine Trainerkarriere. Er trifft am Sonnabend mit dem Hamburger SV auf seinen alten Club, der von Dirk Schuster trainiert wird.  Foto Dedert/dpa

Darmstädter unter sich: Bruno Labbadia (links) wurde in Darmstadt geboren und begann hier sowohl seine Spieler- als auch eine Trainerkarriere. Er trifft am Sonnabend mit dem Hamburger SV auf seinen alten Club, der von Dirk Schuster trainiert wird. Foto Dedert/dpa

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Sport

Labbadia trifft die alten Freunde aus Darmstadt

Von Lars Brockbalz
8. April 2016 // 07:30

Der Hamburger SV trifft in der Fußball-Bundesliga am Sonnabend auf Darmstadt 98. Das ist ein besonderes Spiel für Trainer Bruno Labbadia. Der ist Darmstadt geboren, hat in Darmstadt gespielt und Darmstadt 98 trainiert. Aber trotz der gut 50 Kartenanfragen alter Freunde, will der HSV-Trainer das Wiedersehen mit den Darmstadt-Kumpeln vom Ergebnis abhängig machen. „Nach Niederlagen bin ich kein guter Freund“, sagte Labbadia.

HSv kann sich aller Abstiegssorgen entledigen

Bruno Labbadia hat zu keinen anderen Bundesligaverein eine so intensive Verbindung, doch die soll am Sonnabend (15.30 Uhr, Volksparkstadion) in keiner Weise spürbar werden. Im Gegenteil: Ein Sieg, und der HSV wäre die Abstiegssorgen endgültig los. Aber Darmstadt 98 ist ein schwerer Gegner. Für viele Fans und Experten galten die Südhessen als Abstiegskandidat Nummer eins. Aber sie schlagen sich nach dem überraschenden Aufstieg bisher wacker und stehen in der Tabelle mit 29 Punkten auf Platz 13.

Darmstadt ist besonders auswärtsstark

Die Darmstädter hoffen in Hamburg auf ihre Auswärtsstärke, denn 20 ihrer 29 Punkte holten die Südhessen in der Fremde. „Wir gehen mit viel Respekt in dieses Spiel und versuchen, unsere Stärke durchzubringen“, sagt HSV-Trainer Bruno Labbadia, der bei seinem Personal aus dem Vollen schöpfen kann. Mannschaftskapitän Johan Djourou hat seine Virus-Infektion endgültig überstanden. Auch Mathias Ostrzolek ist nach seiner Gelbsperre wieder zurück. Im Mittelfeld sind alle fit, auch Aaron Hunt der zu Wochenbeginn einmal mehr mit dem Training pausieren musste.

Das Volksparkstadion ist ausverkauft

Im Sturm herrscht das größte Überangebot: Zuletzt hatte Sven Schipplock einen überzeugenden Auftritt in Hannover. Davor bekam Artjoms Rudnevs den Vorzug vor Pierre-Michel Lasogga. Wer spielt, ist offen. Die Kulisse wird auf jeden Fall stimmen, das Volksparkstadion wird zum dritten Mal in dieser Saison (nach Bayern und Dortmund) ausverkauft sein, es gibt nur noch wenige hundert Karten. Einige davon gehen noch an die aten Darmstädter Freunde von Bruno Labbadia.

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