Werder Bremen empfängt am 18. Mai Bayer Leverkusen - am 15. Mai geht die Bundesliga nach 66 Tagen Pause wieder los.

Werder Bremen empfängt am 18. Mai Bayer Leverkusen - am 15. Mai geht die Bundesliga nach 66 Tagen Pause wieder los.

Foto: Kretzner

Sport

Neuer Spielplan der Fußball-Bundesliga steht

Von nord24
7. Mai 2020 // 16:27

Exakt 66 Tagen Corona-Zwangspause wird der Saison-Neustart am 16. Mai zum Härtetest für die neue Fußball-Normalität. Werder Bremen empfängt am 18. Mai Bayer Leverkusen.

Spiele auf Bewährung

„Die Spiele werden sich anders anfühlen und anders sein“, sagte DFL-Boss Christian Seifert nach den virtuellen Beratungen der 36 Klubchefs am Donnerstag: „Es wird kein normaler Spielbetrieb sein. Jedem in der Liga muss klar sein, dass wir auf Bewährung spielen. Ich erwarte von jedem Einzelnen, dass er seiner Verantwortung gerecht wird.“

Saison zu Ende bringen

Konkret sieht der Plan der Deutschen Fußball Liga (DFL) vor, ganz regulär mit dem 26. Spieltag fortzufahren und die Saison am 27./28. Juni zu Ende zu bringen. Das Konzept für die ausstehenden neun Spieltage beinhaltet zwei englische Wochen plus das Nachholspiel zwischen Eintracht Frankfurt und Werder Bremen. Alle Partien werden als sogenannte Geisterspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen, wobei am 16. Mai vor allem das Traditionsderby zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04 die Blicke auf sich zieht.

Zukunft der Vereine stand auf dem Spiel

Der Beschluss der Politik hatte zu großer Erleichterung bei den Klubs geführt. Die Zukunft zahlreicher Vereine, insgesamt 56.000 Arbeitsplätze und 770 Millionen Euro standen für die Branche auf dem Spiel. Allerdings wird die Liga auf Bewährung spielen - daran ließen Spitzenpolitiker wie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder keine Zweifel. Vor allem das entlarvende Video des Berliners Salomon Kalou hat den schmalen Grat aufgezeigt, auf dem der Fußball wandelt.

Vorreiterrolle für den Rest des Sports

Der Fußball dagegen argumentiert unter anderem mit einer Vorreiterrolle für den Rest des Sports. Das sieht die Spitze des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zwar grundsätzlich auch so, Präsident Alfons Hörmann hat aber gleichzeitig Bedenken. „Wir sehen das, was da jetzt umgesetzt wird, als sinnvoll und richtig“, sagte der DOSB-Boss im BR: „Allerdings mit dem großen Fragezeichen, ob es den Verantwortlichen gelingen wird, das Ganze auch konsequent und professionell umzusetzen.“

Unser Digital-Magazin
Norderlesen Digital-Magazin
Verschenken & selbst genießen
Hein! Dein Norden

Mallorca hat die Feier-Meile am Ballermann für zwei Monate dicht gemacht. Richtige Entscheidung?

102 abgegebene Stimmen
Folge nord24 via Messenger
Folge den Pinguins via Messenger