Die deutschen Athleten ernten für ihr Olympia-Outfit viel Spott.

Die deutschen Athleten ernten für ihr Olympia-Outfit viel Spott.

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Sport

Olympia 2016: Deutsche Sportler modisch noch nicht goldverdächtig

Von nord24
6. August 2016 // 17:41

Die Kleidung der deutschen Mannschaft bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele hat in den sozialen Netzwerken für so einigen Hohn und Spott gesorgt. "Klamotten aus dem Altkleider-Container", schrieb ein Twitter-User angesichts des Outfits von Fahnenträger Timo Boll und Co. "Das waren nicht die deutschen Sportler, die da einmarschierten, sondern bayrische Schornsteinfeger auf der Walz und ihre Kolleginnen von der Putzkolonne", urteilte ein Facebook-User.

Warnung vor "Schwarz, Rot, Grau"

Schon bei der Präsentation des Olympia-Outfits Wochen vor den Spielen hatte das "SZ-Magazin" unter dem Titel  "Schwarz, Rot, Grau" gewarnt: Am 5. August werden die deutschen Athletinnen in einer schwer verständlichen Leggings-Jerseyrock-Kombi sowie dunkelrotem T-Shirt und halbtransparentem Regenparka auflaufen." Auch Tischtennis-Star Boll verblüffte die Modewelt mit grauen Leggings und einer kurzen Hose darüber. Die silberfarbene Jacke, eine Art modernes Regencape, benötigen die deutschen Sportlerinnen jedoch in Rios trockener Nacht nicht.

Turnerin Pauline Schäfer: "Sowas kann man nicht mal zum Fasching anziehen"

Jedenfalls machten die Italiener, ausgestattet von Giorgio Armani, Engländer (Stella McCartney), Amerikaner (Ralph Lauren) und Franzosen (Lacoste) eine bessere Figur vor den Augen der Welt. Die deutsche Turnerin Pauline Schäfer hatte sich schon zuvor über die Kollektion von Ausrüster Adidas beklagt. "Die Einlaufkleidung geht gar nicht. Eine Leggings, darüber ein eng anliegendes Kleid, das fast bis zum Boden hängt und darüber ein rotes Netz-Shirt – so etwas kann man nicht mal zum Fasching anziehen", sagte sie.

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