Ziel Mannschafts-Gold: Dressurreiterin Isabell Werth mit ihrem Pferd Weihegold.

Ziel Mannschafts-Gold: Dressurreiterin Isabell Werth mit ihrem Pferd Weihegold.

Foto: Hollander/dpa

Sport

Olympia: Gold für deutsche Dressurreiter greifbar nah

Von nord24
12. August 2016 // 10:30

Nach knapp einer Olympia-Woche starten in Rio nun auch die Leichtathleten. Kugelstoßerin Schwanitz hat gute Chancen. Ansonsten ruhen die deutschen Hoffnungen am Freitag auf den Dressurreitern, Radsportlern und einem Schützen.

Dressurreiter liegen klar auf Gold-Kurs

Die deutsche Mannschaft liegt nach der Hälfte des olympischen Dressur-Wettbewerbs klar auf Gold-Kurs. Das deutsche Quartett ist mit 81,424 Prozent auf Platz eins vor Großbritannien (79,252) und den USA (76,971). Siegt das deutsche Team um Kristina Bröring-Sprehe mit Desperados, Isabell Werth mit Weihegold, Sönke Rothenberger mit Cosmo und Dorothee Schneider mit Showtime am Freitag (15 Uhr/MESZ), gewinnt Werth ihr sechstes Gold und überholt in der deutschen Olympia-Rekordliste Dressur-Legende Reiner Klimke.

Deutsches Bahnrad-Duo hat es mit starken Chinesinnen zu tun

2012 in London hatte kaum jemand mit Kristina Vogel und Miriam Welte gerechnet - am Ende hatte sich das Bahnrad-Duo völlig überraschend die Goldmedaille geholt. Das wollen sie in Rio am Freitag (23 Uhr/MESZ) wiederholen. Angesichts der derzeit überragenden Chinesinnen ist ein Sieg zwar nicht wahrscheinlich. Aber: "Wir hatten damals Glück, warum sollte es nicht wieder so laufen", sagt Vogel.

Goldmedaille im Visier: Gewehrschützen Henri Junghänel liebt die Drucksituationen

Mit ihrer Goldmedaille hat Barbara Engleder vorgelegt. Auch die Gewehrschützen Henri Junghänel und Daniel Brodmeier rechnen sich im Liegendwettbewerb am Freitag (16 Uhr/MESZ) mehr als Finalchancen aus. Junghänel gilt als Mitfavorit. "Der Henri liebt solche Drucksituationen, das hat er schon oft bewiesen", sagt Teamkollege Julian Justus über den Weltschützen des Jahres 2013.

Kugelstoßerin Christina Schwanitz fehlt nur noch Olympia-Gold in der Titelsammlung

Christina Schwanitz fehlt nur noch Olympia-Gold. Welt- und Europameisterin darf sich die 30 Jahre alte Sportsoldatin schon nennen. "Ich will eine Schippe weiterstoßen. Perfekt wäre es, ganz oben auf dem Treppchen zu stehen", meint sie. Ihre größten Konkurrentinnen werden in der Nacht zu Sonnabend (3 Uhr/MESZ) wohl die Chinesin Lijiao Gong und Valerie Adams aus Neuseeland sein. (dpa)  

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