Marion und Helge Barth haben spannende Tage bei Olympia in Südkorea erlebt.

Marion und Helge Barth haben spannende Tage bei Olympia in Südkorea erlebt.

Foto: privat

Sport

Pinguins-Fans beim Olympia-Finale in Südkorea

Von Mareike Scheer
26. Februar 2018 // 19:00

Erstmals spielt die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in einem olympischen Finale - diesen historischen Moment ließen sich die Pinguins-Fans Helge und Marion Barth nicht entgehen. „Es war einfach unfassbar. Als das 3:2 fiel, sind wir alle kollektiv ausgerastet“, schwelgen die Bremerhavener in Erinnerungen. „Aber wir waren dann am Boden zerstört, als 55 Sekunden vor Schluss der Ausgleich passierte. Da muss einem erst einmal wieder klar werden, dass Silber unglaublich ist.“ Das Finale endete bekanntlich 3:4 nach Verlängerung.

Pinguins-Fans hätten das Wunder fasst verpasst

Doch fast hätten die Pinguins-Fans Duo das Eishockey-Wunder verpasst. Die Bremerhavener hatten sich am 14. Februar mit einer zehnköpfigen Gruppe aus ganz Deutschland auf den Weg nach Südkorea gemacht, um die deutsche Nationalmannschaft zu unterstützen. Als Rückreisedatum war der 24. Februar gedacht – doch die DEB-Auswahl machte ihnen mit ihrem unerwarteten Erfolgszug einen Strich durch die Rechnung. Kurzerhand wurde die Planung über Bord geworfen, um im Finale dabei zu sein.

Erfolgreiche Geldsammelaktion

Mit Hilfe einer Geldsammelaktion über das Internetportal „leetchi“ spendeten 67 Personen der Gruppe über 2700 Euro. „Die Unterstützung von Eishockey-Deutschland war bombastisch, wir sind so dankbar“, erklärt Helge Barth. Denn: Der eine Tag mehr hat soviel gekostet wie die zehn Tage zuvor zusammen.

Mit Gold-Laura im Fanblock hüpfen

„Wir zahlen alle noch gut obendrauf, aber das war es definitiv wert“, sagt Helge Barth. Schließlich wurden sie Zeitzeugen eines historischen Sportmoments - und hatten beim Anfeuern auf der Tribüne prominente unterstützung. „Biathlon-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier ist mit uns im Block gehüpft“, berichtet Helge Barth.

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