DFL-Geschäftsführer Christian Seifert sieht die Polizeikosten-Debatte in Bremen kritisch.

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert sieht die Polizeikosten-Debatte in Bremen kritisch.

Foto: Arne Dedert/dpa

Sport
Werder Bremen

Polizeikosten-Debatte könnte Werders Europa-Träume zerstören

Von nord24
6. Januar 2020 // 09:00

Es ist Werder Bremens große Wunschvorstellung für die Zukunft, und auch wenn es in der laufenden Saison in weite, weite Ferne gerückt ist, bleibt es dabei: Eines Tages möchte der Verein unbedingt wieder auf der internationalen Bühne vertreten sein.

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert meldet sich in einem Interview

Doch selbst wenn es Werder Bremen irgendwann gelingen sollte, sich sportlich für einen europäischen Wettbewerb zu qualifizieren, heißt das noch lange nicht, dass die Bremer dort auch spielen dürfen - die Polizeikosten könnten zum großen Stolperstein werden. Das hat DFL-Geschäftsführer Christian Seifert nun in einem Interview mit der „Bild am Sonntag“ betont.

Seifert: Die UEFA hätte Werder aus dem Wettbewerb genommen

„Es ist pures Glück für die Bremer Verfechter der Kostenbeteiligung, dass sich Bremen bisher nicht für die Europa League qualifiziert und dann in der ersten Runde zu Hause gleich einen hochkarätigen Risikoklub gezogen hat“, sagte der 50-Jährige. „Hätte man der UEFA die Rechnung geschickt, hätte Werder nicht länger mitgespielt. So gehen nämlich andere Verbände mit dem Thema um.“ von Daniel Cottäus, deichstube.de

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