Buhr

Anna-Lena Buhr und der siebenjährige Wallach Dorado waren bei der BMW Performance Parts Trophy in Hannover nicht zu stoppen.

Foto: privat

Sport

Rennreiterin Anna-Lena Buhr ist auf der Überholspur

Von Mareike Scheer
22. November 2016 // 09:00

Auf dem siebenjährigen Wallach Dorado rauschte die 20-jährige Rennreiterin Anna-Lena Buhr aus Bexhövede jüngst bei der BMW Performance Parts Trophy in Hannover über 2000 Meter zu einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg – mit teils über 200 Metern Vorsprung. Dabei war es nie ihr Ziel, ihr Hobby zum Beruf zu machen.

Typisches Mädchen-Klischee

"Ich reite, seit dem ich laufen und denken kann“, erinnert sich Anna-Lena Buhr zurück. "Das typische Mädchen-Klischee. Ich habe ein Pferd gesehen und mich sofort in die Tiere verliebt.“ Allerdings raste sie damals noch nicht in einem Affentempo über die Rennbahn. Zunächst entdeckte sie das klassische Dressur- und Springreiten für sich, ehe das Nachwuchstalent dann vor zweieinhalb Jahren eine Ausbildung als Pferdewirtin mit Schwerpunkt Rennsport begann.
Den Start-Ziel-Sieg von Anna-Lena Buhr seht Ihr im Video.

Von den Medien beeinflusst

"Früher habe ich den Rennsport immer für bekloppt gehalten und gedacht, mit vier Jahren sind die Tiere kaputt. Ich habe aber gemerkt, dass es ganz anders ist und ich von den Medien beeinflusst wurde", so Anna-Lena Buhr. "Die Pferde werden nicht gejagt, sondern langsam aufgebaut." Und trotzdem reichte es gleich in einem der ersten Rennen zum großen Erfolg.

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