Leverkusens Trainer Roger Schmidt legte sich gegen Dortmund mit Schiedsrichter Felix Zwayer an. Foto imago

Leverkusens Trainer Roger Schmidt legte sich gegen Dortmund mit Schiedsrichter Felix Zwayer an. Foto imago

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Sport

Roger Schmidt für drei Spiele gesperrt

Von Dietmar Rose
24. Februar 2016 // 13:50

Roger Schmidt ist noch mal glimpflich davongekommen. Der Trainer des Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen wurde nach seinem provokanten Verhalten beim Heimspiel gegen Borussia Dortmund vom Sportgericht des Deutscher Fußball-Bundes für drei Spiele gesperrt. Das Innenraumverbot für zwei weitere Partien wurde bis zum 30. Juni 2017 zur Bewährung ausgesetzt. 

Von Schiedsrichter Zwayer auf die Tribüne verbannt

Hinzu kommt "wegen fortgesetzten unsportlichen Verhaltens" eine Geldstrafe von 20 000 Euro. Schmidt hatte am Sonntag gegen Borussia Dortmund (0:1) für ein Novum in der Bundesliga gesorgt. Nachdem er sich weigerte, die Verbannung auf die Tribüne durch Schiedsrichter Felix Zwayer zu befolgen, wurde die Begegnung für neun Minuten unterbrochen.

Bayer Leverkusen akzeptiert die Strafe

"Die Strafe ist in Ordnung, wie ich finde. Sie ist im Rahmen, der gerechtfertigt ist", kommentierte Bayer-Geschäftsführer Michael Schade die vom Verein akzeptierte DFB-Sanktion. "Roger Schmidt hat seinen Fehler eingesehen und bedauert." Sportdirektor Rudi Völler muss wegen seiner Kritik an Schiedsrichter Zwayer 10 000 Euro zahlen.

Roger Schmidt ist ein Wiederholungstäter

Der 48 Jahre alte Schmidt ist ein Wiederholungstäter. Bereits vor einem Jahr wurde er vom DFB zu einer Geldstrafe von 6000 Euro verurteilt. Er hatte sich während des Liga-Spiels bei Werder Bremen am 8. Februar 2015 unsportlich am Spielfeldrand gegenüber dem Vierten Offiziellen verhalten und war auf die Tribüne verwiesen worden.

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