Die russischen Leichtathleten um Stabhochspringerin Jelena Issinbajewa bleiben für die Olympischen Spiele gesperrt.

Die russischen Leichtathleten um Stabhochspringerin Jelena Issinbajewa bleiben für die Olympischen Spiele gesperrt.

Foto: EPA/Okten/dpa

Sport

Russland-Rausschmiss bei Olympia: Cas sperrt Leichtathleten für Rio

Von Christoph Käfer
21. Juli 2016 // 11:38

Der Internationale Sportgerichtshof (Cas) hat am Donnerstagvormittag entschieden: Die russischen Leichtathleten bleiben für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro gesperrt. 

Cas: Olympia ohne Russlands Leichtathleten

Russlands Leichtathleten dürfen nicht an den Olympischen Spielen im August in Rio de Janeiro teilnehmen. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat in seinem weltweit mit großer Spannung erwarteten Urteil am Donnerstagvormittag verkündet, dass die Kollektivstrafe gegen russische Leichtathleten durch die Verstrickung in das systematische Dopingsystem des Landes bestehen bleibt. Damit bestätigte der CAS das Urteil des Welt-Leichtathletikverbands IAAF vom Juni.

Coe kommt zur Urteilsverkündung

Die Bedeutung des Urteils war schon daran zu erkennen, dass es sich der IAAF-Vorsitzende und zweimalige Olympiasieger Sebastian Coe nicht nehmen ließ, persönlich zu der Verkündung nach Lausanne zu reisen.

Druck auf IOC wächst

Mit dem CAS-Urteil dürfte auch der Druck auf das Internationale Olympische Kommittee (IOC) mit seinem deutschen Präsidenten Thomas Bach wachsen, das gesamte russische Team von den Olympischen Spielen auszuschließen. Das IOC will sich hierzu in einer Telefonkonferenz am Sonntag beraten und bis Dienstag eine Entscheidung fällen.

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