Es läuft derzeit nicht gut für Sambou Yatabare.

Es läuft derzeit nicht gut für Sambou Yatabare.

Foto: NZ-Archiv

Sport
Werder Bremen

Sambou Yatabare fliegt schon wieder vom Platz

Von Matthias Berlinke
10. April 2017 // 14:00

Die zweite Rote Karte war der letzte Beweis: Für Sambou Yatabare soll es beim SV Werder einfach nicht laufen. U23-Trainer Florian Kohfeldt schreibt ihn aber noch nicht ab.

Glatte Rote Karte für Yatabare nach einer Stunde

Erst wurde Sambou Yatabare von Chefcoach Alexander Nouri in die U23 verbannt, nun hat sich der Nationalspieler aus Mali dort seinen zweiten Platzverweis eingehandelt – und diesmal gab es für eine Tätlichkeit nach einer Stunde sogar glatt Rot. Nur wenige Wochen zuvor hatte Yatabare gegen Mainz 05 II schon nach 23 Minuten Gelb-Rot gesehen.

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Kohfeldt will Yatabare nicht zu sehr an den Pranger stellen

„Das war eine Dummheit von ihm. Mit Elf gegen Elf hätten wir das Spiel gewonnen“, ärgert sich Trainer Florian Kohfeldt nach dem 0:0 gegen den Chemnitzer FC. Einen Dreier hätte sein Team im Abstiegskampf der Dritten Liga gut gebrauchen können. Doch Kohfeldt will Yatabare auch nicht zu sehr an den Pranger stellen.

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Yatabare macht im Training eine gute Figur

„Er wird in jedem Spiel übermäßig provoziert“, berichtet der ehemalige Co-Trainer der Profis und stellt dem 28-Jährigen abgesehen von dem Platzverweis ein durchaus gutes Zeugnis aus: „Er hat super trainiert, wollte unbedingt spielen, obwohl er Schmerzen hatte. Er hat sich wirklich in den Dienst der Mannschaft gestellt und sich hinterher bei der Mannschaft für die Rote Karte entschuldigt.“

Im Sommer will sich Werder Bremen vom Mittelfeldmann trennen

Den Mittelfeldspieler erwartet nun eine Sperre von drei Partien, damit könnte er im Endspurt der Saison noch mal spielen. Aber darf er auch? „Es spricht nichts dagegen, es gibt kein Problem mit ihm“, betont Kohfeldt. Im Sommer sollen sich die Wege dann aber trennen – trotz eines Vertrags bis 2019. „Es ist ja bekannt, dass beide Seiten eine Lösung anstreben“, bestätigt Sportchef Frank Baumann.

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