In San Marino sorgte Sami Khedira schnell für klare Verhältnisse. Foto Ferrari/dpa

In San Marino sorgte Sami Khedira schnell für klare Verhältnisse. Foto Ferrari/dpa

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Sport

San Marino ist für die Nationalmannschaft keine Hürde

Von Dietmar Rose
11. November 2016 // 22:47

San Marino war für die deutsche Nationalmannschaft wie erwartet kein Gradmesser. Der Fußball-Zwerg verlor in der WM-Qualifikation gegen das Team von Bundestrainer Joachim Löw mit 0:8 (0:3). Für die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) war es der vierte Sieg im vierten Qualifikationsspiel für das WM-Turnier 2018 in Russland.

Werders Gnabry trifft gleich im ersten Länderspiel

Sami Khedira eröffnete den Torreigen gegen San Marino in der siebten Minute. Nur zwei Minuten später erhöhte Serge Gnabry zum 2:0. Der Offensivspieler von Werder Bremen, der mit der deutschen Olympia-Auswahl im August in Rio de Janeiro die Silbermedaille gewonnen hatte, feierte damit ein erfolgreiches Länderspieldebüt. Gegen die mit Mann und Maus verteidigenden Gastgeber erzielte Jonas Hector in der 32. Minute das 3:0. Nach Torschüssen führte das DFB-Team zur Halbzeit mit 17:0.

San Marino kommt glimpflicher weg als 2006

Im Jahr 2006 hatten die Schützlinge von Jogi Löw in der EM-Qualifikation sogar mit 13:0 im Stadion Serravalle gewonnen. Es war der höchste Auswärtssieg in der Geschichte der DFB-Auswahl. So schlimm kam es für den Fußball-Zwerg dieses Mal nicht.

Volland setzt den Schlusspunkt gegen wackere Amateure

Bei ungemütlichem Regenwetter kam der Weltmeister fast zwangsläufig zu weiteren Toren. Gnabry schoss in der 58. Minute seinen zweiten Treffer des Abends gegen die wackeren Amateure, Hector tat es ihm sieben Minuten später gleich. Auch das 6:0 ging auf das Konto des überragenden Werderaners Gnabry (76.). Zudem unterlief den Gastgebern noch ein Eigentor. Den Schlusspunkt setzte Kevin Volland mit dem 8:0 (86.).

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