Clemens Schoppenhauer (links) freut sich auf die Herausforderung in der Zweiten Liga. Foto foto2press/imago

Clemens Schoppenhauer (links) freut sich auf die Herausforderung in der Zweiten Liga. Foto foto2press/imago

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Sport

Schoppenhauer kann den Aufstieg noch nicht fassen

Von Dietmar Rose
27. Mai 2016 // 16:44

Clemens Schoppenhauer hat mit dem Aufstieg in die Zweite Fußball-Bundesliga den größten Erfolg seiner Karriere gefeiert. Der aus Loxstedt stammende Abwehrspieler darf sich nach einer harten Saison trotzdem noch nicht ausruhen. Mit den Würzburger Kickers ist der 24-Jährige am Sonnabend  im bayerischen Landespokal-Finale gegen die SpVgg Unterhaching gefordert.

Souverän in der Relegation gegen Duisburg durchgesetzt

Die Würzburger hatten sich in den beiden Relegationsspielen gegen den MSV Duisburg recht souverän mit 2:0 und 2:1 durchgesetzt und stehen damit erstmals seit der Saison 1977/78 wieder in der Zweiten Liga. Dieser Erfolg ist umso erstaunlicher, als die Mainfranken erst vor einem Jahr aus der Regionalliga Bayern in die Dritte Liga aufgestiegen waren. Der Durchmarsch von der Regionalliga in die Zweite Liga war bislang nur RB Leipzig geglückt. Die Sachsen verfügen aber über ein Mehrfaches des Würzburger Etats.

Hollerbach formt eine defensivstarke Einheit

Kickers-Trainer Bernd Hollerbach ist der Vater des Erfolgs. Der gebürtige Würzburger und ehemalige HSV-Profi hat es geschafft, eine defensivstarke  Einheit zu formen - in 40 Pflichtspielen musste seine Mannschaft lediglich 26 Gegentore hinnehmen. Darüber hinaus setzte Hollerbach auf Spieler, die bei anderen Clubs durchs Raster gefallen waren. Dazu zählt auch Schoppenhauer, der bei Werder Bremen nicht den Sprung aus der Jugend in das Bundesligateam geschafft hat.

Schoppenhauer sieht Wechsel als "Sechser im Lotto"

Schoppenhauer bezeichnet seinen Wechsel von Bremen nach Würzburg inzwischen als "Sechser im Lotto". Der Loxstedter kann sein Glück noch gar nicht fassen, dass er sich in der kommenden Saison mit Clubs wie dem VfB Stuttgart, Hannover 96, dem 1. FC Nürnberg, dem FC St. Pauli und dem 1. FC Kaiserslautern messen kann. Vorher steht aber noch das Pokalfinale in Unterhaching an - und ein Thailand-Urlaub mit der Verlobten.

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