Dynamofans randalieren vor dem Stadion.

Dynamofans randalieren vor dem Stadion.

Foto: Robert Michael/dpa

Sport

Schwere Ausschreitungen beim Aufstieg von Dynamo Dresden

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Von nord24
16. Mai 2021 // 19:01

Am Rande des 4:0-Heimsiegs von Dynamo Dresden gegen Türkgücü München ist es vor dem Stadion zu schweren Ausschreitungen zwischen Fans und der Polizei gekommen.

Attacken mit Glasflaschen und Pyrotechnik

Anhänger des Vereins attackierten ab der 70. Minute des Spiels beim Stand von 3:0 außerhalb des Stadions die Polizei mit Pyrotechnik, warfen Glasflaschen und Flaschen und versuchten die Absperrungen mit Gewalt zu durchbrechen, wie ein dpa-Reporter berichtete.

Elf verletzte Polizisten

Die Polizei forderte die Menge mehrfach auf, das Gelände zu verlassen und drängte die Angreifer mit Wasserwerfern und Tränengas zurück. Einzelne Randalierer wurden festgenommen. Mehrere Menschen wurden durch umherfliegende Gegenstände verletzt und mit Platzwunden in Krankenwagen behandelt. Auf Twitter berichtete die Polizei von teilweise vermummten und gewaltbereiten Fans, die die Einsatzkräfte fortwährend angreifen würden. Die Polizei sprach zunächst von elf verletzten Beamten.

Stadion abgesichert

Dynamo hatte mit dem 4:0 gegen Türkgücü vorzeitig die direkte Wiederkehr in die 2. Bundesliga perfekt gemacht. Ein Großaufgebot der Polizei hatte das letzte Heimspiel der Saison zuvor massiv abgesichert, damit es zu keinem Massenandrang von Fans vor dem Stadion kommt. Die Beamten waren unter anderem mit einem Hubschrauber im Einsatz, um befürchtete Ansammlungen früh erkennen zu können.

Appell des Vereins

Obwohl der Verein im Vorfeld genau wie Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) an die Anhänger appellierten, nicht zum Stadion zu kommen und zu Hause zu bleiben, versammelten sich noch vor dem Anpfiff hunderte von Fans um die Spielstätte.

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